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Neue Väter – verzweifelt gesucht

Hamburg. Die »neuen Väter« gibt es nicht, konstatieren zwei führende deutsche Familienforscher. Professor Andreas Lange vom Deutschen Jugendinstitut und Professor Hans Bertram aus Berlin sind sich darin einig, daß Männer viel zu sehr an alten Rollenbildern kleben, um sich wirklich in ihren Familien zu engagieren. »Es besteht eine große Diskrepanz zwischen Verhalten und Einstellung«, sagt Andreas Lange in der neuen Ausgabe des Magazins Brigitte. Nach Trennungen wirke sich dies besonders stark aus. Der Staat zahlt für fast eine halbe Million Kinder den Unterhalt, weil ihre Väter nicht für sie aufkommen. Mehr als die Hälfte der Männer sieht ihre Kinder nach einer Trennung gar nicht mehr oder nur sehr selten. Abhilfe kann nach Auffassung von Bertram nur die »wirtschaftliche Gleichheit der Geschlechter« schaffen.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2008, Seite 15, Feminismus

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