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jW stärken!

jW stärken!

  • Auf die Straße: jW verteilen!

    In der nächsten Woche finden Schulstreik und DGB-Aktionstag statt
    Aktionsbüro

    Mit dem Schulstreik gegen die Wehrpflicht am Freitag, den 25. September, und dem am Tag danach folgenden Aktionstag des DGB gegen Sozialabbau stehen zwei Mobilisierungen bevor. Sie richten sich gegen die Zumutungen der aktuellen Politik und die aktuelle Umverteilungspolitik – konkret dagegen, dass mehr Geld für Aufrüstung und weniger für Soziales ausgegeben wird.

    Offen wird die Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert. Die Militarisierung der BRD schreitet voran. Jeder fünfte Euro des Bundeshaushaltes 2027 ist für das sogenannte Verteidigungsressort vorgesehen, nahezu ein Drittel mehr als in diesem Jahr, zuzüglich weiterer 30 Milliarden Euro aus den als »Sondervermögen« getauften Kriegsanleihen – eine Ursache der Angriffe auf sozialstaatliche Errungenschaften.

    Doch Geld kämpft nicht im Schützengraben, das soll die Jugend erledigen. Organisiert vom bundesweiten Schulstreikbündnis findet am Freitag der vierte Protest gegen die Wehrpflicht statt, parallel zum Bundeswehr-Manöver »Red Storm Charlie« in Hamburg, bei dem erneut die »Verlegung von Truppen und Material an die Ostflanke des Bündnisgebietes« trainiert werden soll, wohl ganz bewusst in der Woche des UN‑Weltfriedenstages. Die Reichen wollen Krieg, die Jugend will eine Zukunft. Das ist das Motto der Schulstreikbewegung, die schon über 50.000 Schülerinnen und Schüler an den vorigen Streiktagen auf die Straße gebracht hat.

    Einen Tag später, am Sonnabend, ruft der DGB gemeinsam mit seinen Mitgliedsgewerkschaften unter dem Motto »Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente« zu einem bundesweiten Aktionstag auf. In 15 Städten sind Kundgebungen angesetzt, von Rostock bis Freiburg. In Essen spricht die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi, in Frankfurt am Main der Verdi‑Vorsitzende Frank Werneke.

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    Die Gewerkschaften wenden sich gegen die Pläne der Bundesregierung, bei Rente, Pflege und Gesundheitsversorgung zu kürzen, und gegen Angriffe auf Errungenschaften der Arbeiterbewegung wie den Achtstundentag und das Arbeitszeitgesetz. Gefordert wird unter anderem der abschlagsfreie Renteneintritt nach 45 Versicherungsjahren.

    Die Tageszeitung junge Welt stellt sich konsequent gegen imperialistische Kriege, parteiisch auf die Seite der lohnabhängig Beschäftigten, die die Reste sozialer Errungenschaften verteidigen, der Schülerinnen und Schüler, die der Militarisierung der BRD Widerstand entgegensetzen. Die jW bringt Perspektiven, die sich in der bürgerlichen Presse so nicht finden, unabhängig von Parteien und Konzernen.

    Verteilaktionen helfen der jungen Welt, erhöhen ihre Reichweite und Bekanntheit. Unsere Bitte: Unterstützen Sie die einzige linke Tageszeitung. Verteilen Sie die jW bei den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht und auf den DGB‑Demonstrationen. Besonders in Essen und Frankfurt am Main sind aktive Leserinnen und Leser aufgerufen, die Zeitung an Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zu verteilen. Häufig ist es nicht nötig, einen Stand anzufragen. Wenn Sie mit den Stapeln durch die Menge gehen, erfahren Sie in der Regel viel Zuspruch, und die Zeitung wird Ihnen gerne abgenommen. Zur Unterstützung schicken wir vom Aktionsbüro auch auf Anfrage ein Aktionspaket zu. Bei Bestellungen Anfang nächster Woche ist die rechtzeitige Zustellung noch gesichert.

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  • Nützliche Nachrichten

    Immer seltener anzutreffen an den Kiosken dieser Republik: Nachrichten mit Substanz
    Aktion und Kommunikation

    Wenn die Leute Raider nicht kaufen, dann nennen wir es eben Twix. So oder so ähnlich gehen Marketingprofis an Produkte ran, die ihren Zweck nicht erfüllen. Massenhaft Profit abwerfen. Und wem der schokoumhüllte Magenverkleber nichts sagt, hat nach Ansicht der Wald-und-Wiesen-Statistiker auch noch nie eine gedruckte Zeitung in freier Wildbahn gesehen.

    Die letzten Zahlen des Auflagen-TÜV der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) besagen zum einen, dass die Verkäufe aller dort erfassten überregionalen Tageszeitungen einbrechen (junge Welt vom 12.9.2026). Sie stellen aber zugleich fest, dass die Zahl der Onlineabos bei den meisten Zeitungen wächst. Nicht veröffentlicht, aber es steht zu vermuten, müssten dementsprechend die Verkäufe von gedruckten Zeitungen im Abo wie auch am Kiosk noch rasanter verfallen. Was also tun? An der Marke arbeiten, genauer: an der digitalen Marke. It’s the Warenästhetik, stupid, nicht der Gebrauchswert. Sobald Zeitungen ihre Druckausgaben einstellen, stellt Janina Mütze, Chefin vom Meinungsforschungsunternehmen Civey, folgendes fest: »Doch diese Treue hängt zu oft noch am gedruckten Papier, nicht an der digitalen Marke. Wenn Verlage es im Digitalen nicht schaffen, ein attraktives und gleichwertiges Angebot aufzubauen, bricht die Bindung, sobald das Papier wegfällt.« (Turi2 vom 11.9.2026)

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    Die Kioskständer beinhalten immer weniger Tageszeitungen

    Was übersieht sie? Viele Menschen bleiben dem Trägermedium treu und nicht der Publikation, im Osten sogar ein wenig mehr als im Westen – ein weiteres Ergebnis ihrer Untersuchung. Was diese Entscheidung aber überhaupt erst möglich macht, ist die Austauschbarkeit der Inhalte der einzelnen Medien. Wenn sich die Leserinnen und Leser in ihrer Zeitung nicht mit ihren Alltagssorgen wiederfinden oder sich gar noch belehrt und bevormundet fühlen, fällt der Wechsel leicht.

    Die Tageszeitung junge Welt wird nicht von der IVW geprüft, kann aber seit Jahren ihre Auflage stabil halten und arbeitet kostendeckend. Sie berichtet auch vor Ort über politische und soziale Bewegungen – dort, wo diese aktiv sind. Für Aktive ist diese Stimme unverzichtbar. Treue zur Marke entsteht durch die Überzeugungskraft ihrer Inhalte. Viele Menschen werden an den Zeitungsständern im Land auf unsere Zeitung aufmerksam, wo die junge Welt noch eines der wenigen ausgelegten Blätter, vor allem aber die einzige gedruckte linke Tageszeitung ist. Dafür tut sie auch was. Probieren Sie es aus! Lassen auch Sie sich von ihren unverzichtbaren Inhalten überzeugen – kaufen Sie doch mal am Kiosk!

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  • Einen Beitrag leisten

    Aktion und Kommunikation

    Die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz ist für die Tageszeitung junge Welt, ihre Leserschaft sowie die gesamte deutschsprachige Linke ein unverzichtbares Ereignis. An diesem Tag diskutieren wir, bilden uns weiter und schöpfen Kraft für das anstehende Jahr, in dem es Klassenkämpfe zu führen gilt.

    Kostensteigerungen in allen Bereichen treffen auch die Ausrichtung der Konferenz, bei der wir ohnehin seit Jahren ein Defizit einfahren. Das würden wir übrigens auch, sollten alle Besucher ein Soliticket kaufen. Selbst die sind bewusst nicht kostendeckend kalkuliert, da sie sonst für viele nicht mehr erschwinglich wären.

    Die Wahrheit ist: Würden wir die Kosten der Konferenz mit Tickets auffangen wollen, wären die günstigsten schon dreistellig. Das wäre ein soziales Ausschlusskriterium, das wir vermeiden wollen. Und das können wir auch, wenn alle mit anpacken. Leisten auch Sie einen Beitrag, indem Sie eine Ermöglicherspende für unsere Konferenz über 100, 200 oder 500 Euro tätigen. Sie helfen uns so, das Defizit zu minimieren!

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    Politische Aufklärung wie durch die Rosa-Luxemburg-Konferenz kostet leider Geld

    Wir bedanken uns herzlichst mit einer Dankeskarte sowie einem Kühlschrankmagneten – beides mit dem Motiv der 32. Konferenz. Gespendet werden kann unter jungewelt-shop.de/RLK-Tickets-und-Spenden

    Infos zu Spenden in beliebiger Höhe finden Sie unter jungewelt.de/rlk. Ab 40 Euro danken wir Ihnen mit einem Kühlschrankmagneten.

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  • Druck machen

    Die junge Welt ist und bleibt präsent – drum kauf’ am Kiosk! Und empfiehl weiter!
    Aktion und Kommunikation

    Banales zu Beginn: Der Zeitungsmarkt schrumpft. Für das zweite Quartal 2026 wies die Auflagenstatistik der IVW, der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V., einen Rückgang der verkauften Auflage gedruckter Tageszeitungen aus, sowohl gegenüber dem vorherigen Quartal als auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das bedeutet weniger Anzeigenerlöse, einen höheren Kostendruck und weniger Personal für die meisten Tageszeitungen, deren Werbeträgerdasein dadurch direkt bedroht ist. Und die Veränderung der Geschäftsmodelle bedingt eine andere Art des Journalismus und seiner Vermarktung: vom Boulevard, der auf eine möglichst große Nutzerbasis und auf Klickzahlen setzt, über die Premiummarken der bürgerlichen Presse, deren wenige Nutzer eine höhere Zahlungsbereitschaft haben, bis hin zu den Regionalblättern, bei denen Übernahmen, Redaktionszusammenlegungen und »Kooperationen« die vergangenen Jahre prägten.

    Trotz Konzentrationsprozessen im Markt, trotz ausgedünntem Blätterwald: Die Nachfrage nach Nachrichten bleibt hoch, und damit auch die Reichweite der Inhalte von Tageszeitungen – egal ob deren Inhalte gedruckt oder auf den unterschiedlichsten digitalen Kanälen konsumiert werden. Manch andere Zeitung stellte – kalkulierend, dass der Verzicht auf eine gedruckte Zeitung die Produktionskosten signifikant senkt – auf ausschließliche oder vornehmliche digitale Nachrichtenausspielung um.

    Die Tageszeitung junge Welt verfolgt eine andere Strategie. Bewusst wurde die Entscheidung getroffen, an der gedruckten Tageszeitung festzuhalten und weiterhin sechs Mal die Woche die Rotationspressen anzuwerfen. Das macht die junge Welt zur einzig verbliebenen linken Tageszeitung im deutschsprachigen Raum, die nicht nur am Wochenende auf Papier erscheint.

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    Sie ist außerdem anders aufgestellt als viele andere Blätter. Getragen von einer Genossenschaft, bilden Abonnements die ökonomische Basis der täglichen Arbeit. Die aus der Abhängigkeit von Verlegern und Anzeigenkunden resultierende Beliebigkeit der Blätter der sogenannten politischen Mitte war noch nie Linie der jW, genauso wenig wie Gemischtwarenladenjournalismus. Das Kollabieren des widersprüchlichen Geschäftsmodells anderer Blätter – trotz Abhängigkeit unabhängigen Journalismus zu liefern – führt zu seltsamen Erscheinungen. Boulevardisierung als vermeintliche Überlebensstrategie ist wie die Textgenerierung durch Maschinen Garant des Mittelmaßes und der fortschreitenden geistigen Verarmung.

    Die junge Welt positioniert sich anders, schreibt anders, wirtschaftet anders: mit einer klaren Haltung – internationalistisch, an der Seite der lohnabhängig Beschäftigten, marxistisch orientiert – ist der Kampf um Reichweite ein politischer. Und ein sozialer: Ohne das genossenschaftliche Wirtschaftsmodell, ohne treue Leserinnen und Leser, die die jW bei Werbe- und Verteilaktionen unterstützen, die abonnieren oder gelegentlich am Kiosk kaufen, stünde sie heute anders da.

    Die junge Welt sucht in erster Linie Leserinnen und Leser. Daher bewirbt sie in den kommenden Wochen den Kauf der gedruckten Tageszeitung am Kiosk. Für Neugierige, Gelegenheitsleser, Interessierte. Das sind zugegeben klassische Wege der Reichweitenerhöhung, jenseits des vor allem im digitalen Raum verschärften Konkurrenzkampfs um Aufmerksamkeit. Damit setzen wir aber ein Zeichen im öffentlichen Raum, am Kiosk und im Zeitungsregal, für Meinungsfreiheit und -vielfalt, für Widerstand gegen die spätkapitalistischen Zumutungen und für oppositionelle Presse. Denn die gedruckte Zeitung ist und bleibt für uns: unverzichtbar.

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  • Unser Jahresauftakt, unsere Konferenz

    Die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz unterstützen (und Tickets kaufen)!
    RLK-Vorbereitungskollektiv

    Es wird Zeit für die 32. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz im Januar: Dass sich die Welt im Umbruch befindet, ist kein Geheimnis. Da sind der wirtschaftliche Aufschwung der BRICS-Länder, die Konflikte innerhalb des Kriegsbündnisses NATO sowie der Zorn einer jungen Generation, die auf verschiedenen internationalen Schauplätzen für ihre Rechte streitet. Veränderungen scheinen unausweichlich. Zu wessen Vorteil diese ausfallen werden, wird das Resultat von Klassenkämpfen sein.

    Diese führt das kubanische Volk nun seit mehr als sechs Jahrzehnten gegen eine enorme militärische und ökonomische Übermacht. Die humanitäre Lage auf der Insel ist aufgrund der völkerrechtswidrigen Blockade der USA dramatisch. Hinzu kommt, dass die Kriegsgefahr so groß ist wie lange nicht. Die Drohkulisse, die Washington errichtet, ist gewaltig.

    Die Angst vor einem Krieg treibt auch in Deutschland Hunderttausende auf die Straßen. Die Ostermärsche verzeichnen wieder Zulauf. Mit den Streiks gegen die Wehrpflicht ist eine neue antimilitaristische Jugendbewegung entstanden, die weit über die klassische Friedensbewegung hinauswirkt.

    Gleichzeitig erstarken weltweit faschistische Bewegungen. Antifaschistische Aktionen sind notwendig – aber wie breit darf die Einheitsfront sein? Parteien, die sich im Gegensatz zur AfD als demokratisch betrachten, haben teilweise rechte Parolen übernommen und bereits politisch umgesetzt. Zugleich sind sie es, die die größte militärische Aufrüstung Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg betreiben.

    Foto: jW RLK27-online.png

    Für die deutschsprachige Linke ist die jährliche Rosa-Luxemburg-Konferenz, die im kommenden Jahr am 9. Januar in Berlin stattfinden wird, von ungeheurer Bedeutung. So kommen Aktivisten, Gewerkschafter und Friedensbewegte aus dem deutschsprachigen Raum zusammen, lernen sich kennen und diskutieren die wichtigsten Fragen, vor denen die Bewegung durch die oben beschriebene Situation steht. Inputs liefern dabei stets ­internationale Wissenschaftler. Sie bringen Perspektiven ein, die der hiesigen Linken zu oft verborgen bleiben.

    Die Verlag 8. Mai GmbH und die Tageszeitung junge Welt richten diese wichtige und in ihrer Art europaweit einmalige Veranstaltung nun bereits seit 1996 jährlich aus. Der Ertrag für uns ist dabei ein ideeller, ein politischer: ein bisschen Hoffnung auf eine bessere Welt. Jedoch bleibt der monetäre Gewinn aus. Wir subventionieren alle Tickets, damit der Eintrittspreis nicht zum sozialen Ausschlusskriterium für Menschen wird, denen das nötige Geld fehlt. Insbesondere der hohe Zustrom von Jugendlichen, die mittlerweile rund die Hälfte unserer Besucher stellen, wäre bei dreistelligen Ticketpreisen nicht mehr möglich. Dafür aber entfaltet die Konferenz Wirkungen, die den schlechten Start ins Geschäftsjahr ausgleichen helfen.

    Um unsere Verluste zu minimieren, brauchen wir Sie – die Besucher und Unterstützer der Konferenz. Unterstützen Sie die 32. Internationale Rosa-­Luxemburg-Konferenz!

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  • Protestwache auf Fundament stellen

    12. bis 19. September in der Nähe der US-Botschaft: Jetzt für die Kuba-Aktionswoche spenden
    Aktion und Kommunikation

    Der Antikriegstag ist vorbei und wurde vortrefflich für Kriegstreiberei missbraucht. Diese – und die Aggressoren – bleibt auch nach dem Gedenktag. In der Karibik beispielsweise fährt der US-Imperialismus seine Flotte auf: um das, was er als eigene Einflusssphäre betrachtet, zu sichern. Was angesichts des Angriffskriegs gegen den Iran und des Gemetzels in Gaza wie ein ferner Nebenschauplatz wirkt, ist vor allem für Millionen von Kubanern brutale tägliche Realität. Neben der Wirtschaftsblockade gegen den sozialistischen Inselstaat ist vor allem das militärische Abschirmen von Treibstoff seitens der USA ein Versuch, das kubanische Volk in die Knie zu zwingen. Der Treibstoffmangel legt beispielsweise Krankenhäuser lahm und sorgt für Tausende Tote. Dennoch gelingt es den Imperialisten nicht, die Menschen zu brechen, denn mit Kreativität, Widerstandsfähigkeit und revolutionärer Überzeugung leistet Kuba Widerstand. Wenn die Vereinigten Staaten merken, dass Kuba sich nicht brechen lässt, wird ein Angriffskrieg immer wahrscheinlicher.

    Kuba überlebt vor allem aufgrund zweier Faktoren: revolutionäre Standfestigkeit und internationale Solidarität, zum Beispiel durch Spenden und Öffentlichkeitsarbeit. Letztere werden ab dem 12. September durch die Aktionswoche in Berlin nahe der US-Botschaft in Form einer Protestwache praktiziert werden. Neben Informationsveranstaltungen zum Alltag auf Kuba und Unterstützungsmöglichkeiten der Bevölkerung wird es auch kulturelle Beiträge, kreative Öffentlichkeitsarbeit und Spendenmöglichkeiten geben. All dies getragen von Menschen, die die sozialistische Insel und ihre Bevölkerung verteidigen und die Komplizenschaft der BRD nicht unbeantwortet lassen wollen.

    Foto: Christian-Ditsch.de D26D0813jW100JahreFidelCastro184654.jpg
    Kuba unterstützen: Über die Lage informieren und Spenden sammeln

    Auch hier gilt: Solidarität kostet Geld, und Spenden ist eine konkrete Form der Solidarität. Um die Protestwache mit Programm und Aktionen auf die Beine zu stellen, braucht es Spenden! Das Organisationsbündnis und etliche Freiwillige werden aufklären und über die Lage auf Kuba und den Kampf seiner Bevölkerung berichten. Ein Startschuss für eine breitere Bewegung und mehr Öffentlichkeit, mit dem Ziel, dem revolutionären Kuba zu helfen.

    Seien Sie ein Teil dieser Bewegung und helfen Sie, Kuba-Solidarität möglich zu machen! ¡Hasta la victoria siempre!

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  • Korrektiv im Blätterwald

    Die einzige linke Tageszeitung wirbt in einer Kampagne für den Kauf am Kiosk
    Aktion und Kommunikation

    Das Angebot in Zeitungsständern an Kiosken, Bahnhofsbuchhandlungen, Trafiken, Büdchen und Kaufhallen lichtet sich. Die Berliner Tageszeitung firmiert schon länger unter dem Namen Taz und erscheint seit Oktober vergangenen Jahres nur noch einmal in der Woche gedruckt. Das ND hat sich namentlich und inhaltlich vom Erbe der Tageszeitung Neues Deutschland entfernt und folgte zum 1. April dem Beispiel der Taz.

    Druck- und Logistikkosten für die an sechs Tagen der Woche gedruckt erscheinende junge Welt steigen allgemein, aber auch durch den Ausstieg der Konkurrenz – wenn Lieferfahrzeuge nicht mehr drei, sondern nur noch eine Zeitung transportieren, zum Beispiel. Den Druck nicht einzustellen und sogar noch in das Layout zu investieren war eine sehr bewusste Entscheidung. Die jW ist weiterhin auf Papier verfügbar. Bequem im Abonnement, aber auch an etlichen Kiosken in den deutschsprachigen Ländern: für Reisen, für Spontankäufe, für das einfache Kennenlernen der nunmehr einzigen gedruckten linken Tageszeitung im deutschsprachigen Raum.

    Das wirtschaftliche Rückgrat der jW machen ihre Abonnentinnen und Abonnenten aus, doch Kioskverkäufe nehmen in letzter Zeit – im Gegensatz zum Branchentrend – zu: Zeichen der Relevanz einer weit verfügbaren linken Zeitung. Bevor das große Rätselraten beginnt: Der Zuspruch muss etwas mit den Inhalten zu tun haben. Die einzige Tageszeitung, die darstellt, wie die Revolution auf Kuba verteidigt wird, und das auch medial unterstützt. Die die widersprüchlichen Erscheinungen der neuesten Wirtschaftsreformen kritisch begleitet. Die zeigt, wo die Milliarden aus den »Sondervermögen« nicht ankommen (Infrastruktur, Gesundheit, Bildung, Soziales) und wohin sie statt dessen gehen (Militär und Kriegsgerät). Die junge Welt behält dabei eine klare politische Linie, den Bezug zu den arbeitenden Menschen und die Unabhängigkeit vom Kapital.

    Foto: jW 2200x1238_Unverzichtbar Kiosk3.jpg

    Wenn diese Eigenschaften für Sie bei einem Medium unverzichtbar sind, dann greifen Sie öfter einmal im Einzelhandel zur Tageszeitung junge Welt. Sollten Sie diese nicht in der Auslage finden, dann sprechen Sie den Besitzer des Geschäfts an. Für diesen ist es kein Problem, die junge Welt über das Grosso zu beziehen. Wenn Sie diesen Schritt nicht gehen möchten, aber doch ganz gern die jW bei sich um die Ecke kaufen wollen, sprechen Sie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Abo­service oder füllen Sie das Onlineformular aus.

    Sollten Sie Abonnentin oder Abonnent sein und jemanden kennen, für den ein unabhängiges kritisches Medium ebenfalls unverzichtbar sein könnte, empfehlen Sie den Kauf am Kiosk weiter. Damit wird nicht nur die Pressevielfalt unterstützt, es hängen auch immer noch viele hunderttausend Arbeitsplätze am täglichen Verkauf von Printmedien. Und Meinungsfreiheit wird eben auch am Späti, Büdchen oder Kiosk verteidigt.

    Die junge Welt ist ein kleines Blatt gegen die Medienkonzentration. Von Werbekunden und Konzerninteressen unabhängig ist sie mittlerweile die einzige gedruckte linke Tageszeitung in der BRD. Die nun gestartete Werbeaktion für den Kauf am Kiosk folgt einem klaren Konzept: Sichtbarkeit, auch im Handel. Diese schafft Reichweite, die jW findet so regelmäßig neue Leserinnen und Leser. Denn nur so kann die junge Welt das bleiben, was sie ist: ein kleines Korrektiv im Blätterwald. Sichtbar, greifbar, unverzichtbar.

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  • Kein Krieg gegen Kuba!

    32. Rosa-Luxemburg-Konferenz 2027: Kartenverkauf startet ab sofort
    Aktion und Kommunikation

    Wird die nächste Rosa-­Luxemburg-Konferenz am 9. Januar 2027 eine Kuba-Konferenz? Ja und nein. Beziehungsweise: natürlich nicht nur. Wir rücken die akuten Kriegsvorbereitungen des US-Imperialismus gegen den sozialistischen Karibikstaat in den Mittelpunkt, weil Kuba fallen muss, wenn ganz Lateinamerika erneut kolonialisiert werden soll. Und weil dies Auswirkungen weit darüber hinaus, auch für uns in der BRD, haben würde.

    Marco Rubio, Trumps Außenminister und persönlich an Kuba interessiert, gibt den Ton vor: Die sozialistische Republik soll das Epizentrum einer marxistischen Verschwörung sein, die ihrerseits linke Bewegungen in aller Welt anleitet und initiiert. Das hat einen Aspekt Innenpolitik (in den USA gelten selbst Leute, die hierzulande als rechte Sozialdemokraten einsortiert würden, als »Kommunisten«, darunter auch die »Democratic Socialists«). Aber es macht auch klar, was mit Kuba auf dem Spiel steht: eine widerständige Insel, die sich nicht dem Kapital unterwirft, die ihrerseits Solidarität in aller Welt leistet und – mit humanitärer und medizinischer Unterstützung – all das zu leisten vermag, was die tausendmal reicheren USA nie tun würden. Kuba steht an der Seite der Unterdrückten und Geknechteten. Und es bietet ein lebendes Gegenbeispiel zu den Narcostaaten, die überall in Südamerika installiert werden sollen, um den US-Interessen den Weg frei zu machen. Das Alternativprogramm, wie es sich Herr Rubio vorstellt, wäre vermutlich nah dran an dem, was unter Diktator Fulgencio Batista vor der Revolution Realität war: eine Insel als Spielkasino, Mafiastützpunkt und größtes Bordell der Karibik.

    Deswegen geht Kuba uns alle an. Denn die Unterwerfung Lateinamerikas ist keineswegs das Ziel, sondern nur eine Etappe des Imperialismus in Vorbereitung eines großen Krieges gegen die VR China. Des dritten Weltkriegs. Das imperialistische Rollback stoppen – das ist das große, übergeordnete Thema der 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz, und ob der Lage stellt sie die Forderung auf: Kein Krieg gegen Kuba!

    Aber natürlich, denn der Kampf ist ein weltweiter, werden wir weder die innenpolitische Lage in den USA selbst, die imperialistischen Verbrechen anderswo, in Palästina zum Beispiel, noch die Verfasstheit des deutschen Imperialismus vernachlässigen. Am Programm wird laufend gearbeitet, und hier ist noch viel zu tun.

    Der Ticketvorverkauf hat jetzt begonnen. Online lassen sich Eintrittskarten unter jungewelt.de/rlk erstehen, im echten Leben zu den Öffnungszeiten unseres Ladens in der Torstraße 6 – und auf den Veranstaltungen, an denen die jW teilnimmt: Den UZ-Friedenstagen in Berlin an diesem oder dem Wiener Volksstimme-Fest am nächsten Wochenende.

    Die Konferenz lebt vom Engagement ihrer Besucherinnen und Besucher, und der Leserinnen und Leser der jungen Welt. Ohne ihre und eure Mithilfe wäre die Konferenz schlicht nicht möglich.

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    Das betrifft zum einen den finanziellen Aufwand. Spenden finanzieren die Konferenz, den Livestream und die Simultanübersetzungen – nur sie ermöglichen so den wichtigsten Jahresauftakt der radikalen Linken im deutschsprachigen Raum. Dies geht tatsächlich nur mit Spenden, denn die Tickets sind, trotz leichter Preiserhöhung, weiterhin sämtlich subventioniert. Wir wollen die Preise nicht zum sozialen Ausschlusskriterium machen.

    Lasst uns gemeinsam die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz zu einem starken Zeichen der Solidarität – mit Kuba und den Befreiungsbewegungen in aller Welt – werden lassen. Wir freuen uns auf eure Unterstützung und darauf, euch im Januar in Berlin zu sehen. Venceremos!

    →Die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz findet am 9. Januar 2027 erneut in den Wilhelm-Studios, 13407 Berlin, statt.

    →Tickets für die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz kann man unter jungewelt.de/rlk bestellen

    →Die 32. Rosa-Luxemburg-Konferenz finanziell unterstützen? Spendenmöglichkeiten finden sich unter jungewelt.de/rlk-spenden

    → Aktionspakete zur Bewerbung der RLK lassen sich unter bestellen: jungewelt.de/rlk-aktionspaket

    → Das Aktionsbüro freut sich auf helfende Hände und interessierte Aussteller: 030 53 63 55 10 oder aktionsbuero@jungewelt.de!

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  • Wiens schönstes Fest

    Die junge Welt auf dem Volksstimme-Fest
    Aktionsbüro

    Den Jesuiten gehörte die Wiese einst, 1773 wurde sie unter dem Habsburger Joseph II. verstaatlicht, damals also eher privatisiert. Jetzt ist sie Teil des Praters, jenes Auenlands östlich des Wiener Stadtzentrums, und öffentlich zugänglich.

    Erstmalig fand 1947 das Pressefest der Volksstimme auf der vormaligen Jesuitenwiese statt. Die Volksstimme war damals das Organ der KPÖ und Tageszeitung. 1946, noch im Praterstadion, zog es im Folgejahr in die Grünanlage im sowjetischen Sektor Wiens und blieb dort. Seitdem ist es eines der großen linken Volksfeste Europas, neben Fête de L’Humanité (bei Paris), Festo do Avante (Lissabon) und Festa de L’Unità (Reggio Emilia).

    Kulturell werden hauptsächlich Konzerte geboten, einst trat sogar Karel Gott auf. Dieses Jahr gibt es die österreichische Avantgarde-Punkband Attwenger zu sehen und etliche andere Kapellen.

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    Kuchen, Krainer, Kapellen und Klassenkampf: Die jW is(s)t auch auf dem Wiener Volksstimme-Fest

    Antimilitarismus, Feminismus und Internationalismus sind die roten Fäden des politischen Veranstaltungsprogramms. Neben spezifisch österreichischen Themen wie den frischen Erfolgen der KPÖ verhandelt ein Podium Militarisierung und Aufrüstung in der BRD. »Linkes Wort«, das Literaturprogramm mit Lesungen österreichischer Autoren, bietet heuer die Gelegenheit, Bettina Balàka, Káska Bryla und anderen zu lauschen. Abseits von Musik, Politik und Literatur gibt es ein wenig Sport, gutes Essen und, neben vielen anderen, einen Stand der Tageszeitung junge Welt. Kolleginnen und Kollegen aus Verlag und Redaktion sowie österreichische jW-Autorinnen und Autoren beantworten Ihre Fragen. Unter Neuabonnentinnen und -abonnten, die sich dort für unsere Zeitung entscheiden, werden attraktive Preise verlost. Für Besucher, die Mitherausgeber der jW werden wollen, besteht die Möglichkeit zum Beitritt zur Genossenschaft.

    Das jW-Aktionsbüro freut sich auf Ihren Besuch in Wien!

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  • Fokus auf Kuba!

    Protestwache gegen Blockade im September und Ausstellung in der Maigalerie
    Aktion und Kommunikation

    Das Jahr 2026 ist eines, das neben der Revolution 1959 und der ökonomisch schwierigen Sonderperiode nach dem Zusammenbruch der UdSSR als bedeutendes Kapitel in die kubanische Geschichte eingehen dürfte. Neben den Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Revolutionsführers Fidel Castro Ruz ist die gegenwärtige Nachrichtenlage zum sozialistischen Karibikstaat vor allem eins: negativ. Wir hören von Stromausfällen, Versorgungsengpässen, Schwierigkeiten in der Infrastruktur. Also den fortgesetzten und verschärften Folgen der völkerrechtswidrigen, verbrecherischen Blockade der Insel und ihrer Bevölkerung durch den US-Imperialismus.

    Die Solidarität mit dem revolutionären Kuba gehört sozusagen zur politischen DNA der Tageszeitung junge Welt. Trotz aller Versuche der USA und ihrer Vasallenstaaten, Kuba zu strangulieren, berichtet die jW über die Errungenschaften der Kubanischen Revolution und erläutert, warum diese verteidigt werden müssen. Aufklärung über tatsächliche Vorgänge auf Kuba ist dafür elementar. Die jW berichtet direkt von der Insel, nicht nur über sie.

    Doch Kuba-Solidarität findet nicht nur »im Blatt« statt. Die von einem Bündnis (darunter, neben anderen Medien, auch die jW) rund um »Unblock Cuba« organisierte Mahnwache vor der US-Botschaft in Berlin wird von der Zeitung auch journalistisch begleitet. Vom 12. bis 19. September wird dort über die genozidalen Verbrechen der Vereinigten Staaten von Amerika und den tapferen Widerstand des kubanischen Volkes informiert. Die Protestwache bietet Informationsveranstaltungen, Möglichkeiten der Vernetzung und Aktion sowie ein kulturelles Programm mit Lesungen, Konzerten und Vorträgen.

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    Die Protestaktion lebt von ihren Unterstützern und ist ein gemeinsames Projekt kubasolidarischer Menschen. Sollten Sie, Compañera, Compañero, die Mahnwache unterstützen wollen: Von Spenden bis hin zu aktiver Mithilfe an den Ständen wird alles gebraucht. Weitere Infos zu Programm und Helferschichten finden Sie unter unblock-cuba.org.

    In der jW-Maigalerie der Tageszeitung junge Welt lief jüngst die Ausstellung »¡Hasta siempre, Fidel!« an. Verschiedene Eindrücke aus dem Leben des Comandante en Jefe, fotografiert u. a. von Roberto Chile, sind bis einschließlich 2. Oktober jeden Donnerstag in der Torstraße 6, Berlin, von 13 bis 18 Uhr zu besichtigen: Zum 100. Geburtstag von Fidel Castro zeigen wir Eckpunkte der Revolution, symbolträchtige Ereignisse und Collagen aus Kubas Geschichte und Gegenwart. Anmeldungen von Besuchern und Gruppen können im Shop unter der Rufnummer 030/53 63 55-54 vorgenommen werden.

    So unsicher das Leben der Menschen in Kuba auch sein mag, so sicher bleiben ihre Widerstandsfähigkeit, Kreativität und Treue zur Revolution. Die junge Welt wird sie dabei begleiten und ihnen als einzige linke Tageszeitung in der BRD eine Stimme geben.

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  • Gemeinsam kämpfen – gemeinsam feiern!

    Die junge Welt bei den UZ-Friedenstagen
    Aktion und Kommunikation

    Wäre es nach den Organisatoren der UZ-Friedenstage gegangen, hätte man dort Booker Omole treffen können, den Generalsekretär der Kommunistischen Partei Kenias (Marxistisch). Doch die Botschaft der BRD in Nairobi verweigerte dem Genossen unter fadenscheinigen Begründungen das Visum. Man hätte von Omole über die Lage in Afrika hören können, den Kampf gegen Imperialismus und Neokolonialismus, nicht zuletzt über die Bedeutung Kubas für die Befreiungskämpfe auf dem Kontinent.

    In Zeiten vehementer Angriffe auf soziale und demokratische Rechte sind die Friedenstage der sozialistischen Wochenzeitung Unsere Zeit der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) wichtiger denn je: Das Fest des Friedens und der Solidarität ist Ort des Austausches, der Information, der Vernetzung, des gemeinsamen Feierns. Auf dem Gelände am Franz-Mehring-Platz in Berlin-Friedrichshain wird vom 28. bis zum 30. August ein reiches Programm aus Lesungen, Vorträgen und Diskussionen geboten; im Literaturzelt wird’s literarisch, Musiker und Bands wie Banda Bassotti bereichern das Programm.

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    Die junge Welt ist natürlich vor Ort. An der Lenin-Bar, rechts vor dem Haupteingang, gibt es Wein, die aktuelle Zeitung, etliche thematische Beilagen, Literatur aus dem Verlag 8. Mai und Austausch, denn Redakteure und Autoren der jW stehen an allen drei Tagen für Gespräche zur Verfügung: Zur Lage der Medienbranche und der Situation der jW, der einzigen täglich erscheinenden linken Tageszeitung, sind Chefredaktion und Geschäftsführung auskunftsfähig und -willig; das Aktionsbüro steht für Fragen der Mithilfe, der Unterstützung der jW bereit; auch etliche Redakteure haben sich angekündigt.

    Und Booker Omoles Grußwort, auch ein Dank an das revolutionäre Kuba, wird am Auftaktabend am Freitag im Rahmen des Solidaritätstreffens »Viva Kuba!« zu hören sein. Im Anschluss wird dann Fidel Castros 100. Geburtstag im Innenhof des ND-Gebäudes begangen. Also denn: Auf zum gemeinsamen Feiern!

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  • Die Herrschenden rüsten zum Krieg: Der Westen arbeitet auf Hochtouren daran, seinen schwindenden globalen Einfluss gewaltsam zu wahren. Die wirtschaftlichen Angriffe auf Kuba werden von einer verstärkten Militärpräsenz in der Karibik begleitet, israelische Minister fordern unverhohlen das systematische Abschlachten von palästinensischen Zivilisten, und die BRD rüstet zum Krieg gegen Russland. Dem gegenüber steht eine wachsende Schulstreikbewegung gegen die Wehrpflicht und die Überzeugung, dass das Gewehr nicht auf die Klassengeschwister gerichtet gehört. Am 26. August erscheint daher die kostenlose Themenbeilage »Krieg & Frieden« in der Tageszeitung junge Welt. Diese kann wie gewohnt bei der jW-Kommunikation bestellt werden, unter 0 30/53 63 55-10 oder aktionsbuero@jungewelt.de. Oder: Kaufen Sie die jW einfach mal am Kiosk!

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  • Der Antikriegstag und der DGB

    Aktion und Kommunikation

    Mit dem Antikriegstag – und Positionen der gewerkschaftlichen Basis – beschäftigt sich das nächste Treffen der jW-Leserinitiative Hannover am 20. August 2026 um 19 Uhr im FZH Linden (Windheimstr. 4, 30451 Hannover-Linden-Limmer). Interessierte sind herzlich eingeladen!

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  • Das Einfache, das schwer zu machen ist

    Sommer der Solidarität: Wichtig nicht nur für Kuba
    Aktion und Kommunikation

    Seit der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA und der Verschärfung der Wirtschaftsblockade ist die Versorgungssituation auf Kuba prekär. Washington droht jedem Drittstaat, der die Insel beliefert, mit Strafzöllen – ein Instrument, mit dem sich auch Mexiko von Kuba fernhalten lässt. Internationale Reedereien nehmen keine Frachtaufträge mehr nach Kuba an. Das ist gravierend, da der Inselstaat auf Seehandel angewiesen ist. Das Teile-und-herrsche-Prinzip des kapitalistischen Systems kann neben sich keine anderen dulden. Die völkerrechtswidrige Blockade, seit über 60 Jahren Strafe für die Weigerung des kubanischen Volkes, sich den Interessen des US-Kapitals zu unterwerfen, hat eine neue Eskalationsstufe erreicht.

    Gegen Entsolidarisierung

    Das Teile-und-herrsche-Prinzip fördert auch die Entsolidarisierung hier im Lande, das Treten nach unten, die Angriffe auf die verbliebenen Reste des Sozialstaats: den Achtstundentag, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Existenzminimum für Geflüchtete, Rente. Beschäftigte gegen Erwerbslose, Einheimische gegen Geflüchtete, Jung gegen Alt. Während über die vermeintlich Schuldigen gestritten wird, geraten die Ursachen aus dem Blick. Wer sich gegenseitig für steigende Mieten, sinkende Löhne oder den Abbau sozialer Sicherheit verantwortlich macht, fragt weniger danach, wer von diesen Verhältnissen profitiert. Entsolidarisierung beginnt dort, wo wir aufhören, die gemeinsamen Interessen zu erkennen. Gerade deshalb ist Solidarität mit Kuba auch eine Frage der Solidarität hierzulande: Sie bedeutet, sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen.

    Solidarität basiert auf dem Verständnis, dass die Kämpfe der Werktätigen hier und der Überlebenskampf des kubanischen Volkes miteinander verbunden sind und denselben Gegner haben: den Imperialismus, der jede Alternative zur kapitalistischen Ordnung mit Sanktionen und Gewalt erstickt, der die Reste der Errungenschaften der Arbeiterbewegung schleift. Der Sommer der Solidarität gilt daher nicht nur Kuba. Er gilt anderen unterdrückten Völkern, Streikenden hier, allen, deren Kämpfe in den bürgerlichen Medien allenfalls als Randnotiz auftauchen.

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    Öffentlichkeit schaffen

    Solidarität braucht Öffentlichkeit. Sie braucht Informationen, Austausch und die Möglichkeit, derartige Zusammenhänge zu erkennen. Sie entsteht nicht einfach von selbst. Die junge Welt ist Teil dieser Öffentlichkeit. Die Zeitung berichtet über Arbeitskämpfe und soziale Bewegungen, über internationale Solidarität und politische Entwicklungen. Die Unterstützung eines unabhängigen Mediums ist eine ganz konkrete Form der Solidarität. Ein Abo ist damit nicht nur der tägliche Bezug einer Zeitung. Es ist auch ein Eintreten dafür, dass Themen sichtbar bleiben. Dass Arbeitskämpfe, soziale Fragen und internationale Perspektiven ihren Platz in der Öffentlichkeit haben, dass die völkerrechtswidrige Blockade Kubas nicht totgeschwiegen wird.

    Doch die junge Welt berichtet nicht nur. Sie unterstützt auch die Protestwache eines großen, kubasolidarischen Bündnisses vom 12. bis zum 19. September in Berlin. Gegenüber des Brandenburger Tors, nahe der US-Botschaft, bietet die Protestwache täglich ein inhaltliches Programm zu vielfältigen Aspekten der Solidarität mit Kuba. Eingerahmt von kämpferischen Auftakt- und Abschlusskundgebungen, ergänzt um ein Kulturprogramm und nächtliche Filmvorführungen, wird ein starkes Zeichen der Solidarität mit Kuba gesetzt werden. Im Sommer der Solidarität bietet die junge Welt ihr Aktionsabo mit 50 Prozent Rabatt an. Eine Einladung, die Zeitung kennenzulernen – und eine unabhängige Stimme zu unterstützen, die seit Jahrzehnten über die Interessen arbeitender Menschen, soziale Kämpfe und internationale Solidarität berichtet. Was uns von Kuba trennt, sind Tausende Kilometer. Was uns verbindet, ist der Widerstand gegen Ausbeutung, Unterdrückung und die Politik des Gegeneinanderausspielens.

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  • Das Stadion als Testgebiet

    Beilage »Fankultur« erscheint am 19. August in der jungen Welt
    Dean Salle

    Das Laboratorium erlaubt es, in einer kontrollierten, der Überwachung unterworfenen Umgebung die praktische Wirkung von Disziplinartechniken zu erproben. Als europaweit größte Subkultur scheinen organisierte Freunde des Fußballs, Eishockeys, Basketballs und vieler weiterer Sportarten der Politik ein geeignetes Versuchsobjekt für den autoritären Staatsumbau zu sein.

    Im vergangenen November versammelten sich in Leipzig 15.000 Fußballfans, größtenteils sogenannte Ultras, und demonstrierten unter dem Motto »Der Fußball ist sicher«. Anlass war die im Folgemonat stattfindende Innenministerkonferenz. Unter großem Getöse vom »Sicherheitsrisiko Fußballfan« beriet man dort vorwiegend über Maßnahmen gegen eben diese. Blanker Populismus angesichts der Statistiken über Auseinandersetzungen und Verletzte, offenkundig für jeden, ob Ultra oder Klatschpappenfan. Doch unter dem Druck der kurzfristigen Selbstorganisierung zur Fandemo knickten die Innenminister kurzerhand ein und verwarfen ihre Konzepte. Rechtzeitig zur neuen Saison wird die Mottenkiste nun aber wieder geöffnet.

    Warum aber sind diese Ansätze der Politik so heikel? Die Mär vom »Brennpunkt Stadion« ist Einfallstor für Überwachungsmaßnahmen und Grundrechtseinschränkungen. Nach wie vor im Gespräch: personalisierte Tickets, KI-basierte Gesichtserkennung am und im Stadion sowie schärfere Stadionverbotsregelungen. All dies würde schon im Ansatz eine drastische Einschränkung selbstbestimmter Fankulturen bedeuten, übrig bliebe eine Fankultur von Staates Gnaden. Die Annahme, dass hier seitens der Politik bei Vereinsanhängern die Grenze gezogen würde und die Segnungen dieser Disziplinartechniken nicht auch anderen zuteil kommen werden: naiv.

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    Schweigen aus Protest gegen mögliche Repressionsmaßnahmen: 23. November 2025

    Mit den aktuellen Geschehnissen rund um die Fankultur, der Bedrohung seitens der Politik und der aktiven Selbstorganisierung der Fans gegen den Missbrauch ihrer Kultur als Testfeld befasst sich die Themenbeilage »Fankultur«, die am Mittwoch, dem 19. August 2026, der Tageszeitung junge Welt als kostenloses Extra beiliegt. Verfügbar ist sie am Kiosk, im Netz, im Abo.

    Wie gewohnt kann die Beilage auch bei der jW-Kommunikation unter aktionsbuero@jungewelt.de oder 0 30/53 63 55-10 bestellt werden.

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  • »links & bündig« – kurz, klar, täglich

    Aktion und Kommunikation

    Die junge Welt, die einzige gedruckte linke Tageszeitung im deutschsprachigen Raum, bietet an sechs Tagen der Woche Einordnungen und Kommentare, die anderswo fehlen, eine Nachrichtenauswahl, die sich von anderen unterscheidet, widerständige Positionen. Klar antimilitaristisch, der internationalen Solidarität verpflichtet, marxistisch orientiert. Der Newsletter »links & bündig«, abendlich im E-Mail-Postfach, bietet mehr als einen Überblick: eine redaktionell kuratierte Auswahl der zentralen Artikel der Ausgabe des kommenden Tages, ergänzt um ein Editorial der Chefredaktion. Auswahl und Einordnung, kostenlos und kompakt.

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    Auf jungewelt.de/abo/newsletter lässt sich der Newsletter »links & bündig« abonnieren. Für den täglichen Überblick, kurz und klar.

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  • Solidarprinzip in harter Zeit

    Die jW passt Preise an, bleibt aber preisgünstigste überregionale Tageszeitung
    Jonas Pohle und Sebastian Carlens, Geschäftsführung junge Welt

    Liebe Leserinnen und Leser,

    dass Preise und Lebenshaltungskosten steigen, merken wir jeden Tag, etwa bei der Miete, beim Einkaufen oder beim Tanken. Auch die junge Welt muss mit steigenden Kosten für Druck, Vertrieb und Herstellung rechnen – und mit denen einer bescheidenen Lohnerhöhung, die wir uns seit dem 1. Juli leisten.

    Auch aufgrund der Kostenentwicklungen haben andere Zeitungen schon aufgegeben, um das Kulturgut der gedruckten Tageszeitung zu kämpfen, und erscheinen unter der Woche nur noch in digitaler Form. Wir wollen an der gedruckten Zeitung als wichtigem Kulturgut festhalten und dabei die Zeitung erschwinglich halten. Aber auch wir kommen um eine Preiserhöhung ab dem 1. September 2026 nicht herum.

    Der Abopreis für das monatliche Normalabo steigt um zwei Euro, das ermäßigte Sozialabo wird ein Euro teurer, für das sehr wichtige Soliabo verlangen wir drei Euro im Monat mehr (das gilt jeweils für das Print- wie für das On­lineabo). Das Wochenendabo und das Mittwoch/Sonnabend-Abo bieten wir für einen Euro pro Monat mehr an. In diesem Jahr erhöhen wir auch die Preise für zusätzliche Onlineabos von Printabonnenten um einen Euro im Monat. Die Preiserhöhung wird für Sie erst mit dem nächsten Abrechnungszeitraum wirksam. Wenn Sie also zum Beispiel Ihr Abo bereits bis Ende November bezahlt haben, erfolgt die Berechnung der neuen Preise erst ab Dezember. Im Einzelhandel steigen die Preise um 20 Cent – also auf 2,70 Euro Montag bis Freitag und auf 3,40 Euro für die Wochenendausgabe.

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    Unverzichtbar, kein Luxusgut: junge Welt am Kiosk – auch in Zukunft zum erschwinglichen Preis

    Die junge Welt bleibt auch trotz dieser Preiserhöhung die günstigste überregionale Tageszeitung im deutschsprachigen Raum. Wir wollen die Zeitung nicht wie andere zum Luxusgut machen. Das gelingt uns, wenn wir weiter zusätzliche Abonnements gewinnen, weil wir dann nur einen Teil der erhöhten Kosten über die Preiserhöhung ausgleichen müssen. Bitte unterstützen Sie uns dabei und machen Sie Freunde und Bekannte auf das Angebot der jungen Welt aufmerksam. Mit unserem aktuellen Aktionsabo können auch Ihre Freunde die jW für drei Monate testen. Das Abo endet automatisch und muss nicht gekündigt werden. Für 30 Euro kann die digitale Ausgabe drei Monate lang getestet werden, und für 80 Euro werden 80 gedruckte Ausgaben in den Briefkasten geliefert. Die Testleser können sich darauf verlassen, dass das Abo garantiert automatisch endet und sich nicht verlängert. Dieses Aktionsabo lässt sich übrigens auch prima verschenken. Nur wer die außergewöhnlich progressiven Inhalte der Zeitung schätzengelernt hat, beteiligt sich mit einem Abo an den Kosten.

    Und wir haben noch eine Bitte an unsere Leserinnen und Leser: Prüfen Sie, ob Sie nicht auf eine höhere Preisklasse umsteigen können. Immer mehr Leserinnen und Leser unterstützen mit einem Soliabo die Möglichkeit, das deutlich günstigere Sozialabo für all jene anbieten zu können, die sich ansonsten die junge Welt gar nicht leisten könnten. Dieses solidarische Prinzip funktioniert erfreulicherweise in diesen harten Zeiten immer besser, dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken!

    Für Fragen stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen des Abo­service telefonisch (0 30/53 63 55 -80/-81/-82) oder per E-Mail unter abo@jungewelt.de zur Verfügung.

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  • 100 Jahre Fidel Castro

    jW ehrt den Comandante en Jefe mit einer Ausstellung ab dem 13. August
    Aktion und Kommunikation

    Der 13. August 2026, an dem Fidel Castro 100 Jahre alt geworden wäre, steht im Schatten der unverhohlenen Kriegsdrohungen und medialen Hetzkampagnen gegen Kuba seitens der US-amerikanischen Regierungsriege unter Donald Trump. Die völkerrechtswidrige, extraterritorial wirkende Wirtschaftsblockade der USA gegen den sozialistischen Inselstaat, die von Woche zu Woche immer weiter ins Unermessliche verschärft wird, hat ohnehin schon zu viele Menschenleben gefordert. »Fast ein halbes Jahr ohne Öllieferungen, das brächte auch die Schweiz in einen Notstand«, antwortete der Kuba-Experte Bert Hoffmann, Leiter des Berliner Büros des Hamburger Leibniz-Instituts für Globale und Regionale Studien, in einem Interview der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 10. Juli. »Tatsache ist: Durch die Verschärfung des Embargos sterben Menschen auf Kuba, die nicht sterben müssten.« Um so mehr halten wir es für notwendig, an den Comandante en Jefe Fidel Castro an dessen 100. Geburtstag und mit ihm an die Kubanische Revolution zu erinnern, die es zu verteidigen gilt! Weil die Geschichte immer zur Gegenwart und zur Zukunft gehört. Und weil Kuba symbolisch für uns alle steht, die eine bessere, gerechtere Welt anstreben.

    In der Ausstellung »¡Hasta siempre, Fidel!« in der jW-Maigalerie stehen Bilder des kubanischen Fotografen und Filmemachers Roberto Chile im Mittelpunkt, die uns Einblicke aus einer vertrauten Perspektive in das politische Leben Fidel Castros gewähren. Daneben sind Fotos seiner kubanischen Berufskollegen Raúl Abreu und Alex Castro zu sehen. Ergänzt wird die Ausstellung um historische Fotos aus Kindheits- und Jugendjahren und um bekannte und weniger bekannte Bilder kubanischer Fotografen vom Kampf der Guerilleros in der Sierra Maestra bis zum Sieg der Kubanischen Revolution am 1. Januar 1959.

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    Ball versenkt, Yankees vertrieben: Fidel in jungen Jahren

    Was machte den Comandante en Jefe so außergewöhnlich? Wie wurde er zu der welthistorischen Persönlichkeit, als welche er die Geschichte des 20. Jahrhunderts entscheidend mitprägte? Und weshalb weigert sich die Kubanische Revolution, deren entscheidender Impulsgeber er war, bis heute, klein beizugeben? Die Ausstellung kann vielleicht ein paar erste Antworten geben. Sie wird begleitet von weiteren Veranstaltungen zu Kuba.

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  • Schöner unsere mediale Landschaft – Mach mit!

    Wir rufen unsere Leserinnen und Leser zum sozialistischen Wettbewerb auf
    Aktion und Kommunikation

    Der Sommer eignet sich für Aktivitäten, zu denen man im Winter keine Lust oder keine Gelegenheit hat. Ein Treffen im Park ist anders als eines im Schnee oder zwischen vier Wänden, ein Besuch im Freibad unterscheidet sich von einem Besuch im Hallenbad, Ausfahrten lassen einen die Landschaft anders erleben. Das Leben scheint so leicht, vergessen die Sorgen des Alltags. Da mag man gar nicht in die aktuelle junge Welt schauen: Klimakatastrophe mit dramatischen Bränden allerorten, Gier und Korruption auf allen Ebenen, Wirtschafts- und Handelskriege, militärische Konflikte, Hunger und Epidemien. Das komplette Gegenprogramm zum Friede-Freude-Eierkuchen-Sommer-Eskapismus.

    Doch beides ist Realität, und beides lässt sich verbinden. Auch das lockerste Beisammensein streift die ernsten Themen des Lebens. Gut, wenn man mit Fakten und Zusammenhängen einer solide recherchierten Tageszeitung argumentieren kann, bei der die Redaktion die massenhafte Vernichtung von Industriearbeitsplätzen, Sozialkürzungen und eine größenwahnsinnige Aufrüstung miteinander in Verbindung setzt.

    Aus den Abobestellungen der vergangenen Jahre wissen wir, dass viele neue Leser die junge Welt empfohlen bekommen haben. Das ist eine unwahrscheinlich wichtige Quelle für neue Leserinnen und Leser. Ablehnung kommt vor, hin und wieder berichten Verteiler auch von Anfeindungen. Das ist alles vergessen, sobald sich ein neuer Mitstreiter gefunden hat, wenn jemand echtes Interesse zeigt und sogar den Schritt zu einem Abo geht.

    Jeder Abschluss ist ein Kampf. Das wissen wir als Hauptamtliche nur zu gut. Doch ist es um so beeindruckender, wenn sich freiwillige und aktive Leserinnen und Leser diesen Schuh anziehen und kräftig bei der Akquise mitwirken. Allen Werberinnen und Werbern unseren aufrichtigen Dank!

    Doch wir wollen den Gedanken des sozialistischen Wettbewerbs wecken: Kann die Masse an Leserinnen und Lesern der Tageszeitung junge Welt mehr Leute zu einem Abo bewegen als die Festangestellten in Verlag und Redaktion? In der DDR hieß es: »Mach mit! Schöner unsere Städte und Gemeinden.« Nun haben wir weder DDR noch Sozialismus, aber unsere Presselandschaft kann bei weitem noch schöner werden, wenn immer mehr die junge Welt lesen und abonnieren.

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    »Mach mit!« bei der Verschönerung von Karl-Marx-Stadt (6.4.1986) – das muss auch in der Presselandschaft möglich sein

    Für unser Anliegen halten wir fest: Ziellinie wäre der 4. September, und aktuell stehen die Verhältnisse ausgesprochen ungünstig. Während in den vergangenen Wochen über telefonische Nachfragen, bei Veranstaltungen und an Infoständen schon Sommerabos durch Mitarbeitende eingeworben wurden (dazu kommen noch Hunderte Selbstmelder), wurde als Bestellgrund noch kein einziges Mal die Empfehlung durch Leserinnen und Leser angegeben. Wir finden, da geht noch was!

    Ein Wettbewerb ist nichts ohne einen gescheiten Preis. Unter denen, die sich werben lassen, verlosen wir dreimal das Buch »Briefe aus Jerusalem« der jW-Autorin Helga Baumgarten. Da der Empfehlende die eigentliche Arbeit geleistet hat, kann der oder die Testabonnentin den Gewinn dann teilen. Ganz solidarisch, passend zu unserem Motto: Sommer der Solidarität.

    Wir wollen fair sein und verraten noch einmal unsere besten Argumente für ein Aktionsabo der Tageszeitung junge Welt. Da sind zum einen die Analysen und die Sichtweise, die Sie in einer gedruckten Tageszeitung so im deutschsprachigen Raum kein zweites Mal finden werden. Das Abo endet nach der angegebenen Zeit automatisch und muss nicht abbestellt werden (keine Tricks!). Hier wartet also keine Abofalle. Das schwächste Argument ist die Ersparnis, die in Zeiten rasender Teuerungen dennoch nicht einfach von der Hand zu weisen ist. Wer sich für die gedruckte Zeitung entscheidet, spart bei 80 Ausgaben für 80 Euro etwas mehr als 50 Prozent zum Normalpreis. Bei der Onlineausgabe kommt man bei 30 Euro für drei Monate sogar auf einen Rabatt von 66 Prozent.

    Mit diesen Hinweisen ist Waffengleichheit hergestellt. Damit ist das Rennen im Wettbewerb eröffnet – darum, wer die meisten Abos ranschafft. Macht mit!→ Hinweis: Bei der Bestellung unbedingt »Empfehlung« angeben.

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  • Mit eigenen Augen

    jW-Fotowettbewerb: Leserinnen und Leser der jW haben eine eigene Sicht auf die Welt, wie auch ihre Zeitung
    Fotowettbewerbkollektiv

    Die Tradition der Teilnahme der jungen Welt an einem Fotowettbewerb rührt von der Beteiligung am »Blende«-Fotowettbewerb her. Das war ein Wettbewerb für Laienfotografen, vom Photoindustrie-Verband in Zusammenarbeit mit Zeitungen, Zeitschriften und Onlinemedien organisiert. Weil die Themen aber nur selten zum Profil der jungen Welt und den Interessen ihrer Leserinnen und Leser passten und während der Coronapandemie die eingespielten jährlichen Praktiken des Wettbewerbs nicht mehr funktionierten, hat die jW vor einigen Jahren einen eigenen Fotowettbewerb ins Leben gerufen.

    Bei der »Blende«, die seit 2024 nicht mehr stattzufinden scheint, wurden jedes Jahr andere Themenschwerpunkte für die Einsendungen von Fotografien vorgegeben. Dieses Konzept wurde von uns ähnlich übernommen. Da die junge Welt Missstände, Ungerechtigkeiten und Ausbeutung aufdecken will, wählen auch unsere Leserinnen und Leser ihre Motive entsprechend aus. Für dieses Jahr haben wir mit »Mein Kiez, mein Block, mein Dorf« ein Thema, bei dem die eigene Lebenswelt mit all ihren Widersprüchen dargestellt werden kann. Zu »Straße des Friedens« passen dann wahrscheinlich allgemeinere, politische Bilder, während sich für die dritte Kategorie »Schnittpunkte« abstraktere, künstlerischere Arbeiten eignen. Die Entscheidung dafür bleibt aber bei den Einsendern. Für die Jugend haben wir auch dieses Jahr wieder eine Sonderkategorie. Wir sind gespannt, wie sich die Jugendlichen darstellen oder ausdrücken, denn das Thema lautet »Selbstporträt – Wer bin ich?«.

    Professionelle Fotografen haben meistens einen Auftrag: Sie sollen ein Ereignis festhalten. Als Chronisten des Weltgeschehens. Oder sie haben den Anspruch, besonders ästhetische oder ausgefallene Bilder zu machen. Ein Amateur geht mit einem anderen Anspruch heran. Er ist eher Chronist des Alltags. So erfahren wir auch als Blattmacher etwas über unsere Leserinnen und Leser.

    Foto: Gabriele Senft jW Blende 2008 (18)k.jpg
    Jedes Jahr eine schwere Auswahl: Die Jury bewertet die Einsendung der Blende 2008

    Die Bilder werden in einer Ausstellung ab November in der jW-Maigalerie gezeigt, eine Auswahl kommt in einen Jahreskalender zu unserem Fotowettbewerb. Das ist für manchen sicher auch Ansporn, teilzunehmen. Schließlich will man seine Bilder nicht verstecken. Eher weniger geht es den Teilnehmenden um die Gewinne, die es selbstverständlich auch gibt.

    Teilnehmen kann jede Amateurfotografin, jeder Amateurfotograf, die oder der die eigenen Bilder bis zum 17. Oktober auf unserer Seite jungewelt.de/fotowettbewerb hochlädt. Dort steht ein Formular zur Verfügung. Wer sich die Mühe macht, kann uns auch Abzüge per Post zukommen lassen. Auch diese Angaben finden sich auf der Seite.

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