Zum Inhalt der Seite
Klaus Huhn

Klaus Huhn gestorben

Berlin. Der Journalist, Sportpolitiker und jW-Autor Klaus Huhn ist tot. Das erfuhr jW aus seinem Freundeskreis. Er starb in der Nacht zum Freitag in Berlin. Huhn wurde 1928 in einer kommunistischen Arbeiterfamilie in Berlin geboren. Seit 1946 arbeitete er bei der Deutschen Volkszeitung, dem Organ der KPD, deren Mitglied er im selben Jahr wurde. Nach Gründung der SED arbeitete er bei deren Zeitung Neues Deutschland, wo er von 1952 bis 1990 Sportchef war. 1954 übernahm er die Organisationsleitung der Internationalen Friedensfahrt und blieb 38 Jahre lang einer der Direktoren des weltgrößten Amateuretappenrennens. Nach 1990 gründete er den Spotless-Verlag, den er bis 2006 leitete, und verlegte die Beiträge zur Sportgeschichte. Trotz schwerer Krankheit schrieb er noch in den vergangenen Wochen Beiträge für Unsere Zeit und jW. Ein ausführlicher Nachruf folgt. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2017, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!