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Eric Singh gestorben

Unmittelbar vor einer geplanten Reise in sein Heimatland Südafrika ist der Freiheitskämpfer Ushaber Eric Singh am 11. Februar im Alter von 81 Jahren an den Folgen einer schweren Krankheit gestorben. Singh war seit 1951 Mitglied der Befreiungsbewegung in Südafrika. 1965 wurde er aus der Einzelhaft entlassen und vom Afrikanischen Nationalkongreß (ANC) in die DDR geschickt, wo er nach einem juristischen Studium an der Gewerkschaftshochschule in Bernau die Verantwortung für die Produktion des ANC-Magazins Sechaba übernahm, dessen Redaktion sich in London befand. In den letzten Jahren lebte Singh als freier Journalist in Berlin und schrieb auch für diese Zeitung, zuletzt zum Kinostart eines deutschen Dokumentarfilms über »Orania, Traum der Buren« (13.06.2013). In der Botschaft Südafrikas wird ihm am Sonnabend, dem 15. März, 11 Uhr, mit einer Trauerfeier die letzte Ehre erwiesen. Die Witwe Karin Singh wird eine Spendenbox »für die Schulbildung seiner über alles geliebten Enkel in Südafrika« aufstellen. Die Botschaft befindet sich in der Tiergartenstraße 18, 10785 Berlin. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2014, Seite 12, Feuilleton

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