75 Ausgaben junge Welt für 75 €
Gegründet 1947 Freitag, 28. Januar 2022, Nr. 23
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  • Hilfstruppe für Olmert

    Deutsche und israelische Führung weitgehend einig über Bundeswehreinsatz im Libanon. Bundesaußenminister Steinmeier sagt Syrien-Besuch ab.
    Von Jörn Boewe
  • Bundeswehr im Nahen Osten

    Die Spitze der großen Koalition hat sich Medienberichten zufolge bereits auf einen »robusten« Nahosteinsatz im Rahmen der UN-Mission für den Libanon geeinigt.
    Von Rainer Rupp
  • Ahnungsloser des Tages: Dan Halutz

    Kriege zerstören. Darauf reagieren die Börsen durchweg negativ. Kurseinbrüche folgen nahezu gesetzmäßig. Das wußte auch Dan Halutz, Israels Generalstabschef und zugleich Aktienbesitzer.
  • Zurück in einer Steinwüste

    Zu Fuß, auf Mopeds, in Autos: Einwohner des Beiruter Viertels Hret Hraik wollen in ihre Wohnungen. Schock über die von Israel angerichteten Zerstörungen.
    Von Karin Leukefeld, Beirut
  • Heimkehrer

    Der Strom heimkehrender Flüchtlinge im Libanon reißt nicht ab.
  • Ein Geschenk für Rieger

    Delmenhorster sammelten fast 700000 Euro, um Immobilienverkauf an Neonazianwalt zu verhindern. Jetzt soll dieser das Hotel offenbar als »gemischte Schenkung« erhalten.
    Von Max Eckart
  • NPD-Chef Voigt mit Luftballons

    Partei instruiert ihre Anhänger in Berlin für den Wahlkampf. Heute antifaschistischer Protest vor Rathaus Schöneberg.
    Von Wladek Flakin
  • Biedermann als Märtyrer

    CDU-Bezirkschef von Berlin-Pankow will nach Brandanschlag weiter Politik machen. Partei erwägt wegen jW-Berichterstattung zum geplanten Moscheebau Klage.
    Von Lothar Bassermann
  • Gespielter Optimismus

    16. Welt-AIDS-Konferenz in Toronto konstatiert Fortschritte im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit. Die Fakten sprechen eine andere Sprache.
    Von Raoul Wilsterer
  • Wahlkrimi in Fortsetzungen

    Mexiko: Partielle Neuauszählung der Präsidentschaftswahl beendet nicht den Konflikt um den Sieg.
    Von Gerold Schmidt/npl
  • Doppelte Standards

    Pakistans Engagement im »Kampf gegen den Terrorismus« und seine Weigerung, mit Indien zu kooperieren.
    Von Hilmar König, Neu-Delhi

Wenn jetzt ausgerechnet aus den Reihen der CDU die Forderung ertönt, Grass möge seinen Literaturnobelpreis zurückgeben, ist dies nicht nur überzogen, sondern Heuchelei. Ausgerechnet aus jener Partei kommt dieses Ansinnen, die der Bundesrepublik einen Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger zumutete, der NSDAP-Mitglied war und einen Bundespräsidenten Karl Carstens, der im Dritten Reich den Sturmabteilungen SA der Nationalsozialisten angehörte.

Wetzlarer Neue Zeitung vom Dienstag
  • Coca-Colas Déjà vu

    Indien: Erneut Gift in Softdrinks gefunden. Mehrere Provinzverwaltungen verhängten Sanktionen gegen US-Multis. Premierminister befürchtet »Rufschädigung«.
    Von Gerhard Klas
  • Die gibt’s noch?

    Wie man’s nimmt: die Berliner Symphoniker musizieren arbeitslos weiter.
    Von Sigurd Schulze
  • Im Künstlerknast

    Über das Schreiben unter erschwerten Bedingungen: Andreas Mand bewahrt sich als Autor Freiheit.
    Von Frank Schäfer
  • Hitler aufspießen

    Das Hannoveraner Wilhelm-Busch-Museum erinnert an den Werbegraphiker und Karikaturisten Walter Trier (1890–1951).
    Von Thomas Wagner
  • Heimkehr eines Denunzianten

    Ganze 61 Jahre lang war er hartleibig, nun hat sich Günter Grass gelöst: »Das mußte raus, endlich!«, kofferte Grass ächzend in die Frankfurter Allgemeine Zeitung hinein.
    Von Wiglaf Droste
  • Rechte bei Flugreisen oft mißachtet

    Wie werden Reklamationen von Flügen bearbeitet, anderthalb Jahre nachdem die EU-Verordnung über Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste in Kraft getreten ist?
  • Kreditkarte: Vorsicht vor Signaturirrtum

    Wer mit Kreditkarte zahlt, sollte besonders auf der Hut sein. Die Rechnungssumme muß vor der Unterschrift immer noch einmal auf ihre Richtigkeit überprüft werden.
  • Umzug kann steuerlich absetzbar sein

    Auch wenn nur ein Partner von der neuen Wohnung aus einen kürzeren Weg zur Arbeit hat, sind die Umzugskosten steuerlich in voller Höhe absetzbar.
  • Späte Erkenntnisse

    Was Antifaschisten seit langem berichten, weiß jetzt auch der Verfassungsschutz: Der Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg ist Schwerpunkt von Neonazigewalt.
    Von Theo Schneider
  • Lehrspiel des Volkes?

    Der Kampf der Schachspieler müsse ein Kampf um den Frieden sein, so Reichsminister Hans Frank als Protegé der inoffiziellen Schach-Olympiade 1936 in München.
    Von Mario Tal
  • Zeigt her eure Schuhe

    Im »Schuhkrieg« wurde eine vorläufige Einigung erzielt und damit ein Länderspiel-Boykott verhindert.