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Koizumi besuchte erneut Kriegsschrein

Tokio. Der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi hat am Dienstag erneut den Yasukuni-Kriegsschrein besucht und damit heftige Kritik in China und Südkorea ausgelöst. Koizumis Gedenken am Jahrestag der japanischen Kapitulation im Zweiten Weltkrieg störe die Beziehungen zu Tokio empfindlich, erklärten die Außenministerien in Peking und Seoul. An dem Schrein werden rund 2,5 Millionen japanische Kriegstote geehrt, darunter auch als Kriegsverbrecher überführte Militärs.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2006, Seite 6, Ausland

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