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Dossiers

¡No Pasarán!

Am 17. Juli 1936 putschten reaktionäre Generale gegen die legitime Volksfront-Regierung und die soziale Revolution. Für die Verteidigung der Republik kämpften auch tausende ausländische Freiwillige. Ein dreijähriges Weltkriegsvorspiel und eine Tragödie für das spanische Volk.

Katastrophe ohne Ende

Am 26. April 1986 explodierte im ukrainischen Tschernobyl ein Atomreaktor. Die radioaktive Strahlung verbreitete sich über riesige Gebiete. Tausende Menschen starben oder erkrankten. Der Mythos von der Beherrschbarkeit der Kernenergienutzung war dahin.

Glaubensfragen

Religion ist ein universelles Phänomen. Als eine der großen Weltreligionen hat das aus dem jüdischen Glauben hervorgegangene Christentum unsere Gesellschaft und Kultur tief geprägt. Seiner Botschaft von Liebe und Gleichheit steht eine Geschichte der Gewalt und sozialer Unterdrückung mithilfe der Kirchen entgegen. 500 Jahre Reformation führen vor Augen, dass die Trennung von Staat und Kirche längst nicht vollzogen ist.

Auf dem langen Marsch. Chinas Aufstieg

Chinas Aufstieg verändert die Welt. Der Volksrepublik ist es nicht bloß gelungen, sich aus der Armut zu befreien. Wirtschaftlich erstarkt, ist sie längst zu einem Machtfaktor geworden, der die globale Dominanz des Westens in Frage stellt. Der reagiert, indem er China immer schärfer attackiert – per Wirtschaftskrieg und mit einem militärischen Aufmarsch, der einen dritten Weltkrieg befürchten lässt.

Unsere Armut – ihre Profite

Coronapandemie führt zur größten Wirtschaftskrise nach dem Zweiten Weltkrieg. Millionen Beschäftigte in Deutschland müssen Lohneinbußen hinnehmen oder wurden arbeitslos. Gleichzeitig hat der Dax an der Frankfurter Börse ein neues Allzeithoch erreicht.

Solidarität mit Kuba

Die Linke hat das Problem schon lange: Zwar lassen viele Wählerinnen und Wähler (und nicht wenige Mitglieder der Parteibasis) vieles mit sich machen, aber wenn es um die Themen Krieg und Frieden, die Haltung zu Russland und zur internationalen Solidarität vor allem mit Kuba geht, wird dort oft eine klare Positionierung gefordert: Nie wieder Krieg! Klare Kante gegen die Verteufelung und Verächtlichmachung der Russen! Politische Solidarität mit dem sozialistischen Kuba!

In ein neues Deutschland. Was mit der DDR verloren ging

Auferstanden aus Ruinen und untergegangen durch den Anschluss. Was machte die DDR einzigartig? Dieser Frage widmet sich unsere Artikelreihe, die soziale Errungenschaften in den Blick nimmt, die für die Menschen im sozialistischen deutschen Staat selbstverständlich waren. Die Serie erscheint als Kooperation des Vereins Unentdecktes Land, der Internationalen Forschungsstelle DDR und der Tageszeitung junge Welt.

Don Kischote im Spanischen Krieg

Egon Erwin Kisch schrieb als Augenzeuge zwischen Juni 1937 und April 1938 über das republikanische Spanien. Eine Chronik
Von Georg Pichler

»Es hat fast genozidale Aspekte«

Gegen die US-Blockade Kubas und für das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Auszüge aus der Podiumsdiskussion der jW-Solidaritätskonferenz zur Lage in Kuba.

In frommer Ergebenheit

Bei seiner Algerien-Reise trifft Papst Leo XIV. auf eine Kirche, die ein gutes Verhältnis zum Staat pflegt, aber von Islamisten angegriffen wird. Zur Geschichte der Christen in dem nordafrikanischen Land.
Von Sabine Kebir

Raus aus dem Trott

Versuch der Selbstverständigung. Vor 100 Jahren schrieb der Malik-Verleger Wieland Herzfelde sein »Tagebuch eines Laien«.
Von Ronald Weber