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Gegründet 1947 Sa. / So., 11. / 12. April 2026, Nr. 84
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Dossiers

Katastrophe ohne Ende

Am 26. April 1986 explodierte im ukrainischen Tschernobyl ein Atomreaktor. Die radioaktive Strahlung verbreitete sich über riesige Gebiete. Tausende Menschen starben oder erkrankten. Der Mythos von der Beherrschbarkeit der Kernenergienutzung war dahin.

Glaubensfragen

Religion ist ein universelles Phänomen. Als eine der großen Weltreligionen hat das aus dem jüdischen Glauben hervorgegangene Christentum unsere Gesellschaft und Kultur tief geprägt. Seiner Botschaft von Liebe und Gleichheit steht eine Geschichte der Gewalt und sozialer Unterdrückung mithilfe der Kirchen entgegen. 500 Jahre Reformation führen vor Augen, dass die Trennung von Staat und Kirche längst nicht vollzogen ist.

Der gelbe Stern

Vom christlichen Antijudaismus führte der Weg zum Mythos von einer jüdischen Weltverschwörung. In allen Epochen hatte Antisemitismus einen sozialen Charakter und baute auf Konkurrenzdenken. Er kulminierte im Massenmord an den europäischen Juden. Vorurteile und Lügen leben fort.

Auf dem langen Marsch. Chinas Aufstieg

Chinas Aufstieg verändert die Welt. Der Volksrepublik ist es nicht bloß gelungen, sich aus der Armut zu befreien. Wirtschaftlich erstarkt, ist sie längst zu einem Machtfaktor geworden, der die globale Dominanz des Westens in Frage stellt. Der reagiert, indem er China immer schärfer attackiert – per Wirtschaftskrieg und mit einem militärischen Aufmarsch, der einen dritten Weltkrieg befürchten lässt.

Unsere Armut – ihre Profite

Coronapandemie führt zur größten Wirtschaftskrise nach dem Zweiten Weltkrieg. Millionen Beschäftigte in Deutschland müssen Lohneinbußen hinnehmen oder wurden arbeitslos. Gleichzeitig hat der Dax an der Frankfurter Börse ein neues Allzeithoch erreicht.

Solidarität mit Kuba

Die Linke hat das Problem schon lange: Zwar lassen viele Wählerinnen und Wähler (und nicht wenige Mitglieder der Parteibasis) vieles mit sich machen, aber wenn es um die Themen Krieg und Frieden, die Haltung zu Russland und zur internationalen Solidarität vor allem mit Kuba geht, wird dort oft eine klare Positionierung gefordert: Nie wieder Krieg! Klare Kante gegen die Verteufelung und Verächtlichmachung der Russen! Politische Solidarität mit dem sozialistischen Kuba!

In ein neues Deutschland. Was mit der DDR verloren ging

Auferstanden aus Ruinen und untergegangen durch den Anschluss. Was machte die DDR einzigartig? Dieser Frage widmet sich unsere Artikelreihe, die soziale Errungenschaften in den Blick nimmt, die für die Menschen im sozialistischen deutschen Staat selbstverständlich waren. Die Serie erscheint als Kooperation des Vereins Unentdecktes Land, der Internationalen Forschungsstelle DDR und der Tageszeitung junge Welt.

Raus aus dem Trott

Versuch der Selbstverständigung. Vor 100 Jahren schrieb der Malik-Verleger Wieland Herzfelde sein »Tagebuch eines Laien«.
Von Ronald Weber

Zur Größe des Realismus

Feier des Guten – Abwehr des Bösen. Die Willi-Sitte-Galerie in Merseburg zeigt Bilder, Zeichnungen und Graphiken von Willi Sitte.
Von Peter Arlt

Die Geburt der Zeit

Vor 400 Jahren starb der Gelehrte und Politiker Francis Bacon, der »wahre Stammvater des englischen Materialismus«.
Von Stefan Ripplinger

Alter Vorwand, neu inszeniert

Die US-Regierung unter Trump hat den »Krieg gegen die Drogen« wieder zu einem zentralen Mittel ihrer Außenpolitik in Lateinamerika gemacht – und hat damit derzeit Erfolg
Von Frederic Schnatterer