Die Vereinigten Arabischen Emirate erlangen über ihre Investitionen verstärkt Kontrolle über Häfen und weitere Infrastruktur in Afrika. Das Schema ist altbekannt und über Jahrhunderte erprobt: Rohstoffe raus, Waffen rein.
In der Demokratischen Republik Kongo tobt der sich am schnellsten ausbreitende bisher gemessene Ausbruch von Ebola. Die Gründe dafür sind auch in der Ernährungskrise und dem unterfinanzierten Gesundheitssystem zu suchen.
Südafrika wird von einer Welle fremdenfeindlicher Gewalt erfasst. Die Rechte gibt dabei den Ton an, unter Druck geraten, fällt der Regierung nichts Besseres ein, als ihr Vorgehen gegen »illegale« Migration zu verschärfen.
Die Unterdrückung der schwarzen Bevölkerungsmehrheit war eine der Grundlagen des Erfolgs der Apartheidvolkswirtschaft in Südafrika. Mit dem Massaker an den Schülern Sowetos vor 50 Jahren leitete das Regime zugleich seinen Niedergang ein.
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Zwei Ereignisse symbolisieren die aktuelle Lage im Land: Während sich Pretorias Energiepolitik nach den Wünschen westlicher Geldgeber richtet, wird der linke Oppositionschef und Kritiker des Ausverkaufs verurteilt.
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Washington schließt mit Kinshasa einen Deal, um Drittstaatler in das afrikanische Land abzuschieben – Details sind unbekannt. Was aber bekannt ist: dass sich die USA Kobaltminen und Gesundheitsdaten aneignen.
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Die von Ghana vorangetriebene UN-Resolution zur Sklaverei offenbart globale Trennlinien. Die Profiteure versuchen eine Debatte über Folgen des Menschheitsverbrechens zu unterdrücken.
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DR Kongo: Mehr als 200 Tote in unter Kontrolle von ruandischer Proxymiliz stehendem Coltantagebau. Geschmuggelte Rohstoffe landen in der Europäischen Union.