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Uranzug rollt durch das Münsterland

Gronau. Antiatomkraft-Initiativen aus dem Münsterland und den Niederlanden rechneten für Mittwoch abend mit Urantransporten aus Gronau und Almelo nach Rußland. Rund 1000 Tonnen abgereichertes Uranhexafluorid (UF6) sollte demnach per Bahn aus der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau transportiert werden. Etwa dieselbe Menge wurde für einen LKW-Transport aus der niederländischen UAA Almelo erwartet. In Rotterdam solle der gesamte Uranmüll auf ein Schiff verladen und durch Nord- und Ostsee nach St. Petersburg transportiert werden, so das Aktionsbündnis Gronau am Mittwoch in einer Presseerklärung. Die Atomkraftgegner kündigten spontane Proteste entlang der Transportstrecke an.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2008, Seite 2, Inland

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