-
11.01.2008
- → Inland
Grüne setzen auf Verbraucherschutz
Wörlitz. Der Verbraucherschutz muß nach Meinung der Grünen zu einem neuen Bürgerrecht ausgebaut werden. Das forderte Fraktionschefin Renate Künast am Donnerstag im Rahmen einer Klausurtagung in Wörlitz. Verursacher von Gammelfleischskandalen dürften nicht länger mit »Samthandschuhen angefaßt« werden. Das Verbraucherinformationsgesetz sei »schwarz-roter Etikettenschwindel« und halte »mit keinem Paragraphen, was es verspricht«, kritisierte Künast. So lasse Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) zu, daß der »Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen gegen den Willen der Verbraucher die Lebensmittelproduktion« verunreinige.(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland