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Erster Krebstoter in Guantánamo

San Juan. Die US-Streitkräfte haben den Leichnam eines Guantánamo-Häftlings nach Afghanistan überführt, der in dem berüchtigten Gefangenenlager auf Kuba an Krebs gestorben ist. Der 68jährige Afghane war nach Militärangaben der erste Inhaftierte, der in Guantánamo einer Krankheit erlag. Vier Insassen haben Selbstmord begangen. Im September sei bei dem Mann Krebs diagnostiziert worden, ab Oktober sei er mit Chemotherapie behandelt worden, erklärte ein Militärsprecher am Donnerstag. Der Afghane war Anfang 2003 wegen »Terrorverdacht« nach Guantánamo gebracht worden.
(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2008, Seite 7, Ausland

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