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Südasien

Tödlicher Anschlag mit Autobombe in Pakistan

Foto: Ehsan Khattak/Reuters
Erst im Mai wurde in Khyber Pakhtunkhwa ein Polizeiposten mit einer Autobombe zerstört (Bannu, 10.5.2026)

Islamabad. Bei einem Suizidattentat mit einer Autobombe auf einen Kontrollposten im Nordwesten Pakistans sind mindestens 15 Menschen getötet worden. Unter den Toten seien zwölf Soldaten, zwei Polizisten und ein Regierungsmitarbeiter, teilte das pakistanische Militär am Freitag mit. Die Angreifer hätten im Bezirk Tank in der an Afghanistan grenzenden Provinz Khyber Pakhtunkhwa ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug gegen die Außenmauer des Kontrollpostens gesteuert und zur Explosion gebracht, erklärte die Armee. Die Anlage sei schwer beschädigt worden. Sicherheitskräfte hätten während des Angriffs zwölf bewaffnete Kämpfer getötet.

Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu dem Anschlag. In Khyber Pakhtunkhwa sind die pakistanischen Taliban, die Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP), besonders aktiv. Die Regierung in Islamabad macht für die Zunahme der Gewalt in den pakistanischen Grenzregionen Extremistengruppen verantwortlich, die von Afghanistan aus operierten. Die dort herrschende Taliban-Regierung weist die Vorwürfe zurück. Der Streit zwischen den Nachbarländern führte in den vergangenen Monaten zu schweren Gefechten an der Grenze. Pakistan griff zudem Ziele in Afghanistan aus der Luft an. Islamabad erklärte, die Angriffe hätten Extremisten gegolten. Nach Angaben der afghanischen Taliban-Regierung und der Vereinten Nationen wurden dabei jedoch Dutzende Zivilisten getötet. (AFP/jW)

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Erschienen am 25.07.2026, Ausland

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