Zum Inhalt der Seite

Junge Union teilt nicht mit Solid

Berlin. Die Junge Union hat mit ihrem Veto die Aufnahme des linksparteinahen Jugendverbands Solid in den Ring der Politischen Jugend (RPJ) verhindert. Die Jugendverbände von SPD, FDP, Grünen und die Jungdemokraten/Junge Linke hatten sich für die Aufnahme ausgesprochen. Die »Ausgrenzung« sei »Ausdruck einer Arroganz der Macht«, erklärte Solid am Mittwoch. Der RPJ wird jährlich mit knapp einer Million Euro gefördert.

(jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 13.12.2007, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!