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Stadtpräsident stolpert über Laptop

Schwerin. In der sogenannten Laptop-Affäre in Schwerin ist der Präsident der Stadtvertretung, Andreas Lange (CDU), von seinem Amt zurückgetreten. Lange erklärte auf der Internetseite der Stadt, daß er diesen Schritt für geboten halte, »um weiteren Schaden für die Stadt, die Stadtvertretung und nicht zuletzt für meine Familie abzuwenden«. Sein Abgeordnetenmandat will er jedoch behalten.

Der dienstliche Laptop Langes war vor einigen Wochen bei einer Polizeirazzia in der Wohnung einer Schweriner Prostituierten gefunden und sichergestellt worden. Der 32jährige hatte am Montag abend den Stadtvertretern erklärt, das Gerät dort versehentlich liegengelassen zu haben. Die Prostituierte widersprach im NDR-Fernsehen und sagte, daß sich der Computer über mehrere Monate in ihren Händen befunden habe. Ihr Kunde soll das Entgelt für sexuelle Dienstleistungen in vierstelliger Höhe schuldig geblieben sein.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.12.2007, Seite 5, Inland

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