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Friedensfahrt im Museum

Kleinmühlingen. In Anwesenheit vieler Radsportfans und Dutzender einstiger Radstars wie Uwe Ampler, Jan Schur und Ex-Weltmeister Täve Schur wurde in Kleinmühlingen bei Magdeburg das deutsche Friedensfahrt-Museum eröffnet. Den Schlüssel für das über Spendengelder finanzierte Haus im Wert von rund 240000 Euro übergab Karl-Heinz Daehre (CDU), Verkehrsminister das Landes Sachsen-Anhalt, an Horst Schäfer, den Initiator des Museums. Nach der Eröffnung durch den ehemaligen Sportreporter Heinz-Florian Oertel drückte Täve Schur (76) sein Bedauern darüber aus, daß die Friedensfahrt aus dem internationalen Kalender verschwunden ist; er hoffe jedoch, daß die 59. Auflage bald rolle: »Dem Rennen haben über 2500 Rennfahrer aus der ganzen Welt ein Gesicht gegeben!« Als vorerst letztes Exponat übergab Detlef Zabel, Vater von Radprofi Erik Zabel, ein Akkordeon, das er 1955 als Mitglied der siegreichen DDR-Mannschaft erhalten hatte.(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.12.2007, Seite 16, Sport

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