Zum Inhalt der Seite

Zwangsverrentung scharf kritisiert

Berlin. Der Aufschub der Zwangsverrentung von Langzeitarbeitslosen auf das 63. Lebensjahr ist vom Sozialverband VdK scharf kritisiert worden. Ziel müsse sein, »daß alle so lange arbeiten dürfen, solange sie können und wollen«, erklärte VdK-Präsident Walter Hirrlinger am Freitag. Niemand dürfe gegen seinen Willen zwangsverrentet werden. Die Gefahr der Altersarmut sei mit dem Koalitionskompromiß nicht gebannt. Union und SPD hatten sich am Donnerstag darauf geeinigt, daß Bezieher von Arbeitslosengeld II künftig erst mit 63 statt mit 60 Jahren in Rente geschickt werden können. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage