Zum Inhalt der Seite

Finanzspritze für pleitebedrohte IKB

Frankfurt/Main. Nach langem Zögern wollen die deutschen Banken das angeschlagene Mittelstandsinstitut IKB nun doch mit einer neuen Finanzsspritze vor dem Zusammenbruch bewahren. Privatbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken einigten sich unter Führung der staatlichen KfW darauf, weitere Risiken aus den Fehlspekulationen mit faulen US-Immobilienkrediten in Höhe von umgerechnet 350 Millionen Dollar abzusichern, wie die KfW am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Offen blieb, wer sich aus dem Bankenpool in welcher Höhe beteiligt. Die KfW, die knapp 38 Prozent an der IKB hält, trägt die Hauptlast, sollten aus den Risiken reale Verluste werden. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!