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Serbien bietet Kompromißvorschlag
Brüssel. In den Verhandlungen über die Zukunft des Kosovo hat Serbien am Dienstag in Brüssel einen neuen Kompromißvorschlag präsentiert: Belgrad sei bereit, der abtrünnigen Provinz Autonomie in allen Fragen außer der Außen- und Sicherheitspolitik zuzugestehen, erklärte der für das Kosovo zuständige serbische Minister Slobodan Samardzic in Brüssel. Als Vorbild nannte er den Autonomie-Status der zu Finnland gehörenden Aland-Inseln. Die Kosovo-Albaner bekräftigten indes ihre Forderung nach einer vollständigen Unabhängigkeit.
»Unsere Vision und unsere Haltung sind sehr klar: Wir wollen die Unabhängigkeit des Kosovo und ihre Anerkennung«, sagte der albanischstämmige Präsident der serbischen Provinz, Fatmir Sejdiu. Bei dem Treffen in Brüssel bemühte sich die internationale Vermittler-Troika aus Vertretern der EU, der USA und Rußlands erneut, Serben und Kosovo-Albaner zu einem Kompromiß zu bewegen.
(AP/jW)
»Unsere Vision und unsere Haltung sind sehr klar: Wir wollen die Unabhängigkeit des Kosovo und ihre Anerkennung«, sagte der albanischstämmige Präsident der serbischen Provinz, Fatmir Sejdiu. Bei dem Treffen in Brüssel bemühte sich die internationale Vermittler-Troika aus Vertretern der EU, der USA und Rußlands erneut, Serben und Kosovo-Albaner zu einem Kompromiß zu bewegen.
(AP/jW)
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