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Fußball-Randspalte

Ohne Hinterzimmer

Berlin. Der Ruf von Spielerberatern ist nicht der beste, doch dagegen setzen sich nun einige lizenzierte deutsche Spielerberater organisiert zur Wehr. Am Montag gründeten 35 von ihnen die Deutsche Fußballspieler-Vermittler-Vereinigung (DFVV) in Frankfurt/Main, die mittels einer besseren Öffentlichkeitsarbeit inklusive einer Abgrenzung zu den »schwarzen Schafen« der Branche ihr Image aufpolieren möchte. Man müsse weg »vom Image der Arbeit im dunklen Hinterzimmer«, erklärte der frischgebackene Schatzmeister Lars-Wilhelm Baumgarten. Ein Berater erhält für seine Dienstleistungen im Schnitt fünf bis zehn Prozent des Brutto-Jahresgehalts eines Profis. Die Klubs geben pro Jahr insgesamt etwa 30 Millionen Euro für Beraterhonorare aus. (sid/jW)

Hallo Psycho

Berlin. Wie von der Boulevardpresse und dem Vorstand von Hertha BSC gefordert, will sich Herthas Abwehrspieler Josip Simunic nun doch in die Hände eines »Mentalcoaches«, also Psychologen, begeben. Er glaube, daß das der richtige Weg sei, sagte der 29jährige. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2007, Seite 16, Sport

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