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Mieterbund fordert mehr Wohngeld

Berlin. Angesichts gestiegener Mieten und deutlich höherer Stromkosten hat der Mieterbund (DMB) eine Erhöhung des Wohngeldes um 15 Prozent gefordert. Der staatliche Zuschuß zum Wohnen sei seit Januar 2001 nicht mehr angehoben worden, erklärte Mieterbund-Präsident Franz-Georg Rips am Donnerstag bei einem Gespräch mit Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) in Berlin. In den vergangenen sechs Jahren seien die Mieten aber um durchschnittlich acht Prozent und die Stromkosten um mehr als 30 Prozent gestiegen. Für Wohngeldempfänger sei es »fatal«, daß die Heizkosten bei der Berechnung des Zuschusses keine Rolle spielten, kritisierte Rips. Seit der bislang jüngsten Wohngeldreform hätten sich Öl und Gas um rund 50 Prozent verteuert, ohne daß dies berücksichtigt worden sei.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.10.2007, Seite 5, Inland

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