-
09.10.2007
- → Inland
Berliner Schulprojekt ohne Grüne
Berlin. Die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat den Beirat zum Projekt Gemeinschaftsschule verlassen. Die Gemeinschaftsschule sei nach wie vor das Ziel der Grünen, betonte deren bildungspolitischer Sprecher Özcan Mutlu am Montag in Berlin. Aber die Voraussetzungen zu einer konstruktiven Mitarbeit in dem Beirat seien nicht mehr gegeben. Hierzu zähle unter anderem eine klare Perspektive der Schüler auf ein vollwertiges Abitur.
Von den ursprünglich 63 Schulen, die an dem Modellprojekt teilnehmen wollten, sind nach Medienberichten nur noch sechs bis sieben Schulen dabei, keine einzige aus dem Westteil. Überdies sei es nicht gelungen, auch nur ein einziges Berliner Gymnasium für die Gemeinschaftsschule zu gewinnen, kritisierte Mutlu. Bei Eltern und Lehrern, die sich prinzipiell für die Gemeinschaftsschule aussprächen, wachse die Skepsis, da Grundvoraussetzungen wie Personal- und Raumausstattung ungeklärt seien.
(ddp/jW)
Von den ursprünglich 63 Schulen, die an dem Modellprojekt teilnehmen wollten, sind nach Medienberichten nur noch sechs bis sieben Schulen dabei, keine einzige aus dem Westteil. Überdies sei es nicht gelungen, auch nur ein einziges Berliner Gymnasium für die Gemeinschaftsschule zu gewinnen, kritisierte Mutlu. Bei Eltern und Lehrern, die sich prinzipiell für die Gemeinschaftsschule aussprächen, wachse die Skepsis, da Grundvoraussetzungen wie Personal- und Raumausstattung ungeklärt seien.
(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
