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Generalangriff auf Schweigepflicht

Berlin. Medizinerverbände haben den Plan des Gesundheitsministeriums, sie im Falle sogenannter selbst verschuldeter Krankheiten zur Mitteilung an die Krankenkassen zu verpflichten, als Anschlag auf die ärztliche Schweigepflicht bezeichnet. Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, sprach gegenüber dem Berliner Tagesspiegel (Montagausgabe) von einem »Generalangriff auf die Schweigepflicht und das verfassungsrechtlich geschützte Patientengeheimnis. Er sagte: »Wir lassen uns nicht zu Schnüfflern im Auftrag der Krankenkassen machen.« (ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.10.2007, Seite 5, Inland

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