Zum Inhalt der Seite

Tag der Einheit bahnstreikfrei

Berlin. Kunden der Deutschen Bahn müssen sich ab Montag nachmittag auf Streiks einstellen. Ein Spitzentreffen zwischen Bahnchef Hartmut Mehdorn und dem Vorsitzenden der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Manfred Schell, brachte am Donnerstag keine Annäherung, wie Bahn-Personalvorstand Margret Suckale am Freitag in Berlin sagte. »Ab Montag nachmittag sind Streiks möglich«, erklärte GDL-Sprecherin Gerda Seibert gegenüber ddp. Am 3. Oktober soll es jedoch keine Arbeitskämpfe geben.

Die Bahn sieht sich gut vorbereitet. »Wir haben die Zeit sehr intensiv genutzt. Wir haben Notfallpläne ausgearbeitet. Wir haben unsere Mitarbeiter darauf eingestellt. Der Krisenstab hat getagt«, so Suckale.

Die GDL fordert einen eigenständigen Tarifvertrag für Lokführer. Die Gewerkschaft will deutlich höhere Einstiegsgehälter von mindestens 2500 Euro erreichen. Derzeit liegen diese bei 1970 Euro brutto. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 29.09.2007, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!