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1,6 Milliarden in schwar­zer Kasse

München. Beim Siemens-Konzern soll die Summe der bisher entdeckten Schmiergelder einem Bericht zufolge inzwischen bei 1,6 Milliarden Euro liegen. Diesen Betrag hätten interne Ermittler der US-Kanzlei Debevoise dem Konzernvorstand genannt, berichtete das Wall Street Journal am Donnerstag unter Berufung auf »mit der Situation vertraute Kreise«. Ein Siemens-Sprecher erklärte, zu laufenden Ermittlungen wolle man nicht Stellung nehmen. Die Zahlungen gingen bis Mitte der 90er Jahre zurück, hieß es. Im Dezember hatte die Konzernspitze offiziell dubiose Zahlungen in Höhe von 420 Millionen Euro eingeräumt – also ein Viertel der in dem Bericht genannten Summe.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2007, Seite 1, Inland

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