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Demonstration während der Arbeitszeit

In Bad Lauterberg protestierten rund 2000 Beschäftigte gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

In Bad Lauterberg haben am Donnerstag erstmals Beschäftigte während der Arbeitszeit gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit demonstriert. Unter dem Motto »bunt statt braun« machten rund 2000 Personen aus 20 Betrieben der südlichen Harzregion deutlich, daß für Rechtsextreme kein Platz in der Gesellschaft ist. In Absprache und mit Unterstützung der Geschäftsführungen und Betriebsräte fand die einstündige Demonstration während der Arbeitszeit statt. »Das ist ein Zeichen gelebter Demokratie. Es verweist die braunen Demagogen in die Schranken und macht ihnen klar, daß im Südharz kein Platz ist für Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus. Organisationen oder Parteien, die sich durch demokratie­feindliche Parolen und Taten auszeichnen, müssen verboten werden. Hier ist die Politik dringend gefordert«, sagte der niedersächsische IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine bei der Kundgebung.

Anläßlich der zunehmenden rechtsextremen Gewalttaten in der südlichen Harzregion hatte die IG-Metall-Verwaltungsstelle Goslar/Osterode die Demonstration gegen Rechtsextremismus initiiert.
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(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2007, Seite 4, Inland

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