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Stromleitungen künftig per Gesetz?

Berlin. Angesichts des Widerstands vieler Menschen gegen neue Stromleitungen will Bundeswirtschaftsminister Michael Glos künftig über wichtige Trassen das Parlament entscheiden lassen. Dies sei Teil eines Maßnahmenbündels, um den Netzausbau schneller voranzubringen, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Unter anderem, um Windstrom von der Küste nach Süddeutschland zu bringen, seien bis 2020 rund 1900 Kilometer neue Höchstspannungsleitungen nötig. Weiterer Netzausbaubedarf ergebe sich aus dem Anschluß neuer Kraftwerke und dem grenzüberschreitenden Stromhandel.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.09.2007, Seite 2, Inland

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