-
15.09.2007
- → Inland
Uranbesitz bleibt ungeklärt
Lauenförde. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat das Verfahren gegen einen 46jährigen Mann aus Lauenförde wegen unerlaubten Besitzes von radioaktivem Material eingestellt. Maßgeblich für die Entscheidung sei gewesen, daß der Mann schon kurze Zeit nach dem Auffinden die 14 Uran-Pellets an die zuständigen Behörden habe übergeben wollen, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Zudem könne nicht mehr geklärt werden, auf welche Art der angereicherte Brennstoff in den Besitz des Mannes gelangt sei. Das Uran soll aus dem früheren Siemens-Brennelementewerk in Hanau stammen. Der Fall hatte im Februar für Schlagzeilen gesorgt, weil der Mann in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel berichtet hatte, daß er möglicherweise im Besitz von radioaktiven Stoffen sei.(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
→ mehr aus dem Ressort Inland
