Zum Inhalt der Seite

Beigesetzt

Ulrich Plenzdorf ist am Donnerstag im brandenburgischen Alt Rosenthal beigesetzt worden. Nach einer weltlichen Trauerfeier geleiteten die Anwesenden zu den Klängen des von ihm getexteten Lieds »Wenn ein Mensch lebt« seine Urne zum Grab. Erster Trauerredner war der Schriftsteller Martin Stade. »Auch nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns haben wir unsere Ideale weiter verfolgt«, sagte er. »So sehr, daß wir fast die Literatur vergaßen«. Im Anschluß erinnerte die Witwe des Schriftstellers Stefan Heym an die qualvollen letzten Tage des Verstorbenen. Unter den 70 Gästen waren Wolfgang Kohlhaase, Bettina Wegner und drei Puhdys: Dieter Birr, Peter Meyer und Dieter Hertrampf. Plenzdorfs erster Verleger, Konrad Reich, kündigte das Erscheinen eines Buches über Plenzdorf für Mai/Juni 2008 an. Der kombinierte Text-Bildband soll beim Hinstorff Verlag erscheinen. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2007, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!