-
24.08.2007
- → Ausland
23 Tote bei Kämpfen im Ostirak
Bakuba. Bei einem Angriff von rund 200 Al-Qaida-Kämpfern sowie anschließenden Kämpfen mit der Polizei und einer sunnitischen Miliz sind im Ostirak am Donnerstag mindestens 23 Menschen getötet worden. 17 Menschen wurden nach Angaben des Polizeichefs Ali Dilajan verletzt und 15 weitere Zivilisten entführt. Etwa 200 sunnitische Extremisten vom irakischen Al-Qaida-Ableger hätten drei Häuser in der Region Kanaan, 50 Kilometer nordöstlich von Bagdad, angegriffen und eine Moschee in die Luft gesprengt. Die Angreifer hatten es nach Polizeiangaben auf die Wohnsitze von zwei arabisch-sunnitischen Scheichs abgesehen, die Al Qaida im Irak bekämpfen. Einer der Scheichs und eine bisher unbekannte Zahl seiner Söhne seien bei dem Angriff getötet worden. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland