Zum Inhalt der Seite

Kürzung bei Beratungsstelle

Das Unterstützungsangebot für Betroffene rechter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern durch den LOBBI e.V. wird künftig mit vier anstatt sechs Mitarbeitern auskommen müssen. Der Verein berät und unterstützt seit Sommer 2001 Menschen, die aufgrund einer rechten Motivation angegriffen, bedroht oder beleidigt wurden. Diese Arbeit wurde bis Juni 2007 vor allem aus dem Bundesprogramm Civitas gefördert und erhielt eine Ko-Finanzierung über das Sozialministerium des Landes. Diese Bundesförderung endete nun zum 30. Juni 2007.
Der Verein verhandelt seit Monaten mit der Landesverwaltung über die Fortführung des Beratungsangebots. Klar ist zwar, daß es auch künftig Bundes- und Landesmittel geben wird, allerdings sollen von ehemals sechs Vollzeitstellen nur noch vier Teilzeitstellen erhalten werden. In einer Pressemitteilung vom Dienstag fragte der LOBBI e.V. »wie das landesweite Unterstützungsangebot mit dieser Personalausstattung erhalten werden solle?«(jW)
lobbi-mv.de
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2007, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!