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EU verdächtigt E.on und Gaz de France

Brüssel. Die EU-Kommission hat ein Kartellverfahren gegen die Energiekonzerne E.on und Gaz de France eingeleitet. Brüssel verdächtigt den deutschen Energieriesen und seinen französischen Wettbewerber unzulässiger Absprachen auf dem Gasmarkt. Es gebe Hinweise, daß die beiden Konkurrenten in einer Art Stillhalteabkommen vereinbart hätten, sich jeweils vom Heimatmarkt des anderen fernzuhalten, erklärte die EU-Kommission. Ein E.on-Sprecher äußerte die Vermutung, daß sich die Vorwürfe auf eine niemals angewandte und mittlerweile annullierte Vereinbarung bezögen. Beide Konzerne besitzen auf ihren jeweiligen Territorien einen Quasi-Monopolistenstatus.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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