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Südkorea verurteilt Tötung von Geisel

Seoul. Die südkoreanische Regierung hat am Donnerstag die Tötung einer der 23 südkoreanischen Geiseln in Afghanistan scharf verurteilt und die sofortige Freilassung der übrigen Verschleppten verlangt. Der südkoreanische Sicherheitsberater Baek Jong Chun sollte noch am Donnerstag nach Kabul aufbrechen, um mit der afghanischen Regierung über eine Beendigung des Geiseldramas zu sprechen, wie das Präsidialamt in Seoul mitteilte. Bei der getöteten Geisel handelt es sich nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums um einen 42jährigen Mann. Südkorea macht die Taliban für die Entführung der Südkoreaner verantwortlich. Die afghanische Polizei hat zuvor die von Kugeln durchsiebte Leiche des entführten Mannes geborgen. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2007, Seite 2, Ausland

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