-
27.07.2007
- → Ausland
Südkorea verurteilt Tötung von Geisel
Seoul. Die südkoreanische Regierung hat am Donnerstag die Tötung einer der 23 südkoreanischen Geiseln in Afghanistan scharf verurteilt und die sofortige Freilassung der übrigen Verschleppten verlangt. Der südkoreanische Sicherheitsberater Baek Jong Chun sollte noch am Donnerstag nach Kabul aufbrechen, um mit der afghanischen Regierung über eine Beendigung des Geiseldramas zu sprechen, wie das Präsidialamt in Seoul mitteilte. Bei der getöteten Geisel handelt es sich nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums um einen 42jährigen Mann. Südkorea macht die Taliban für die Entführung der Südkoreaner verantwortlich. Die afghanische Polizei hat zuvor die von Kugeln durchsiebte Leiche des entführten Mannes geborgen. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland