Zum Inhalt der Seite

Winterolympiade 2014 : Sieg für Sotschi

Guatemala City. Die XXII. Olympischen Winterspiele sind am Mittwoch in Guatemala City nach Sotschi vergeben worden. Vom 7. bis 23. Februar 2014 werden die Spiele zum ersten Mal in Rußland, in der 400000 Einwohner zählenden Stadt am Schwarzen Meer und im nahen Kaukasus stattfinden. Das Ergebnis wurde vom IOC-Präsident Jacques Rogge auf der 119. Session des Internationalen Olympischen Komitees in Guatemala City verkündet.

Das russische Sotschi setzte sich im Finale überraschend mit 51:47 Stimmen gegen das südkoreanische Pyeongchang durch, das wie für 2010 gegen Vancouver (53:56) auf der Ziellinie unterlag. Der große Sieger des Tages war Rußlands Präsident Wladimir Putin, der davon erst auf dem Heimflug erfuhr.
Anzeige

Der Traum in Österreich und im Berchtesgadener Land war bereits vorzeitig ausgeträumt. Die erneut mit dem bayerischen Eiskanal angetretene Mozart-Stadt scheiterte im ersten Wahlgang – wie schon beim Anlauf für 2010. In der ersten Runde lag Pyeongchang mit 36 Stimmen knapp vor Sotschi (34) und den Österreichern (25).

Vor einem Jahr hatte Sotschi die Vorauswahl unter sieben Bewerbern nur mit Mühe überstanden. Dort und im 40 Kilometer entfernten Kaukasus soll ein neues Wintersportparadies entstehen. Sämtliche Wettkampfstätten existieren bislang nur auf dem Papier. Putin hatte vor der Session mindestens zwölf Milliarden Dollar an Investitionen versprochen. Laut Putin würden alle Bedenken der Umweltschützer berücksichtigt. (sid/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 06.07.2007, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!