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Lafontaine will’s im Saarland wissen

Berlin. Der neue Vorsitzende der Partei Die Linke, Oskar Lafontaine, hat seine Absicht bekräftigt, bei der nächsten Landtagswahl im Saarland 2009 noch einmal für das Amt des Ministerpräsidenten zu kandidieren. Er sehe mit Sorge, »daß das Saarland kulturell, wirtschaftlich und sozial wieder zurückfällt«, sagte Lafontaine dem Magazin Cicero (Juli-Ausgabe). »Darum bin ich bereit, die Aufgabe wieder zu übernehmen«, betonte der ehemalige SPD-Vorsitzende, der bereits von 1985 bis 1998 Ministerpräsident des Saarlandes war. Lafontaine fügte hinzu, politisch wäre es für die gesamte neue Linke ein Erfolg, wenn es zur »Bildung einer Landesregierung unter Führung der Linken« käme.

Der Vorsitzende der Linken erneuerte in diesem Zusammenhang auch sein Angebot an die SPD für ein rot-rot-grünes Regierungsbündnis im Bund. Bereits am Wochenende hatte Lafontaine dem SPD-Vorsitzenden Kurt Beck entsprechende Gespräche angeboten, was aber von seiten der SPD kategorisch zurückgewiesen wurde. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2007, Seite 1, Inland

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