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Löhne im Osten deutlich niedriger

Hamburg. Auch 17 Jahre nach dem Beitritt wird in den neuen Bundesländern deutlich weniger verdient als im Westen. Im Durchschnitt aller Branchen liegen die Einkommensunterschiede bei 21 Prozent, in bestimmten Bereichen sind es bis zu 40 Prozent Das ergab die Auswertung einer Online-Gehaltsumfrage der DGB-nahen Hans-Böckler-Stiftung, an der sich rund 70 000 Beschäftige aus ganz Deutschland beteiligt hätten. »Die Auswertung zeigt, daß die Schere bei den tatsächlich gezahlten Einkommen zwischen Ost und West nach wie vor sehr weit offen ist«, sagte Reinhard Bispinck von der Stiftung. DGB-Vizevorsitzende Ingrid Sehrbrock nannte die Lohnunterschiede »durch nichts zu rechtfertigen«. Die hohe Erwerbslosigkeit in vielen Ostregionen werde offenbar bewußt ausgenutzt, um Löhne weit unter Durchschnittsniveau zu zahlen.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.06.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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