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Manager wollen mehr Gehorsam

Düsseldorf. Fast die Hälfte der deutschen Führungskräfte sehnt sich offenbar nach Kaiser-Wilhelm-Zeiten zurück: Diese Manager machen das Wertesystem der 68er-Generation einer Umfrage zufolge verantwortlich für eine schlechte Arbeitsmoral in der BRD. 47 Prozent der Häuptlinge sind der Meinung, der Wertewandel habe zu einem Mangel an Leistungsbereitschaft, Flexibilität, Disziplin und Respekt in der Wirtschaft geführt, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage hervorgeht. Dieser Aussage hätten überdurchschnittlich viele junge Manager unter 40 Jahren zugestimmt, nämlich 54 Prozent. Die Hälfte der befragten Führungskräfte hält demnach die deutsche Volkswirtschaft im Vergleich zu den asiatischen Wirtschaftssystemen für »unterdurchschnittlich leistungsfähig«. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.06.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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