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24.05.2007
- → Feuilleton
Nominiert
Regisseur Fatih Akin (»Gegen die Wand«) liebäugelt offenbar damit, sein Glück in Hollywood zu versuchen. »Auf jeden Fall, denke ich mir, muß ich Amerika nun riskieren«, schreibt Akin in der Tageszeitung Die Welt in seinem Tagebuch vom Filmfestival in Cannes. »Ein amerikanisches Abenteuer, darauf hätte ich Lust, dem Mythos mal auf den Grund zu gehen, wie Wenders.« Er würde es allerdings nicht so machen wie Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck (»Das Leben der Anderen«) und nach Beverly Hills ziehen: »Ich würde drüben drehen und dann wieder zurückkommen, nach Hamburg.«
Der 33jährige Akin hatte für «Gegen die Wand» den Goldenen Bären der Berlinale, den Deutschen und den Europäischen Filmpreis bekommen. Am Mittwoch abend stellte er in Cannes seinen neuen Film »Auf der anderen Seite« vor. Zwei Jahre nach Wim Wenders »Don’t Come Knocking« ist mit »Auf der anderen Seite« wieder ein deutscher Film im Wettbewerb um die Goldene Palme vertreten.(ddp/jW)
Der 33jährige Akin hatte für «Gegen die Wand» den Goldenen Bären der Berlinale, den Deutschen und den Europäischen Filmpreis bekommen. Am Mittwoch abend stellte er in Cannes seinen neuen Film »Auf der anderen Seite« vor. Zwei Jahre nach Wim Wenders »Don’t Come Knocking« ist mit »Auf der anderen Seite« wieder ein deutscher Film im Wettbewerb um die Goldene Palme vertreten.(ddp/jW)
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