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EU-Vorschlag für ­Roaming-Gebühren

Brüssel. Die Fachgruppe des EU-Ministerrats hat am Mittwochabend den von den Vertretern des EU-Ministerrats und des Europäischen Parlaments erarbeiteten Kompromiß für eine Roaming-Verordnung gebilligt. Danach sollen bei Handy-Telefonaten im EU-Ausland künftig für getätigte Anrufe im ersten Jahr maximal 49 Cent pro Minute berechnet werden dürfen, im zweiten 46 Cent und im dritten 43 Cent. Für angenommene Anrufe sollen Preisobergrenzen von 24, 22 und 19 Cent gelten. Der neue »Euro-Tarif« soll den Kunden spätestens drei Monate nach Inkrafttreten der Verordnung angeboten werden. Kunden sollten sich Verbraucherschützern zufolge einen Wechsel allerdings gründlich überlegen. »Für den einzelnen Kunden kann es sein, daß der neue Tarif nicht günstiger ist als bereits angebotene Tarife«, sagte der Telekom-Experte des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv), Michael Bobrowski, gegenüber AFP.

(AFP/ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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