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04.05.2007
- → Inland
IG Metall verlangt »Draufsatteln«
Frankfurt/Main. Die IG Metall hat ihre Warnstreiks im Vorfeld der womöglich entscheidenden fünften Verhandlungsrunde, die am Donnerstag nachmittag im schwäbischen Sindelfingen beginnen sollte, noch einmal deutlich gesteigert. Bis zum Nachmittag beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben rund 300000 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen.
»Wir sind wohl auf beiden Seiten der Meinung, daß jetzt der Knoten durchschlagen werden sollte«, erklärte Martin Kannegiesser, Präsident des Unternehmerverbands Gesamtmetall, am Donnerstag. IG-Metall-Vize Berthold Huber betonte im selben Sender: »Die Arbeitgeber müssen jetzt schon kräftig etwas draufsatteln.« »Ich kann nur hoffen, daß die Arbeitgeber die Zeichen von gestern und heute ernst nehmen – irgendwann sind der Worte genug gewechselt«, sagte er. (AP/jW)
»Wir sind wohl auf beiden Seiten der Meinung, daß jetzt der Knoten durchschlagen werden sollte«, erklärte Martin Kannegiesser, Präsident des Unternehmerverbands Gesamtmetall, am Donnerstag. IG-Metall-Vize Berthold Huber betonte im selben Sender: »Die Arbeitgeber müssen jetzt schon kräftig etwas draufsatteln.« »Ich kann nur hoffen, daß die Arbeitgeber die Zeichen von gestern und heute ernst nehmen – irgendwann sind der Worte genug gewechselt«, sagte er. (AP/jW)
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