-
04.05.2007
- → Ausland
Exregierungschef in Kabul ermordet
Kabul. In Afghanistan haben Unbekannte den konservativen Senator Abdul Sabur Farid Kuhestani erschossen, der in den 90er Jahren für kurze Zeit Regierungschef war. Die Angreifer hätten dem Mittfünfziger aufgelauert, als er am Mittwoch abend aus dem Haus gegangen sei, teilten die Ermittler mit. Erstmals kam nach Angaben der dänischen Armee auch ein dänischer Soldat beim Dienst in Afghanistan ums Leben. Der Soldat war am Wochenende angeschossen worden und starb am Donnerstag in einem Kopenhagener Krankenhaus.
Der Generalstabschef der NATO-Truppe ISAF in West-Afghanistan, der spanische Oberst Miguel Garcia de las Hijas, forderte Truppenverstärkung. (AFP/jW)
Der Generalstabschef der NATO-Truppe ISAF in West-Afghanistan, der spanische Oberst Miguel Garcia de las Hijas, forderte Truppenverstärkung. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland