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03.05.2007
- → Feuilleton
jW-Ortswechsel: Der 4. Tag
Mittwoch. Der erste »reguläre« Wochenarbeitstag in den neuen Redaktions- und Verlagsräumen. Waren die Zeitungen am Sonntag (Montagausgabe) und Dienstag (Mittwochausgabe) noch unter den Bedingungen eines Sonn- bzw. Feiertags entstanden, war es am Mittwoch mit der relativen Ruhe vorbei. Die Telefone quäkten, in den Mailboxen stapelten sich wichtige und belanglose Infos, Besucher fanden sich ein, kurz, alle Leute, die üblicherweise nur werktags werken und irgendwelche Sachen mit der jW zu regeln hatten, meldeten sich.
Dabei ist der Umzug – in seinen Details wie Kisten entpacken, Räume ausgestalten und Überflüssiges entsorgen – keineswegs abgeschlossen. Nur bestimmt er nicht mehr, wie er das seit vergangenen Freitag getan hatte, den Rhythmus des Arbeitstages.
Auch hat sich jener Rhythmus ein wenig geändert: Zwar sind die technologischen Abläufe beim Machen dieser Zeitung dieselben wie vorher. Mit dem Ortswechsel ergeben sich jedoch im Hinblick auf Logistik und Kommunikation neue Anforderungen. Manche Wege sind kürzer geworden, besonders innerhalb der Redaktion. Die zwischen Verlag und Redaktion haben sich verlängert. So fühlten sich Kollegen der Anzeigenabteilung am Mittwoch zur Frühbesprechung »irgendwie abgeschnitten«, müssen sich alle Verlagsangehörigen erst an die räumliche Trennung gewöhnen. Das dürfte sich allerdings im Laufe der Zeit einspielen. Zumal die Vorteile im Haus an der Torstraße durchaus augenfällig sind: Ein moderneres Ambiente als zuvor, durchweg helle und freundliche Räume, ein leistungsfähigeres IT-Kabelnetz und nicht zuletzt – mehr Platz.(jW)
Dabei ist der Umzug – in seinen Details wie Kisten entpacken, Räume ausgestalten und Überflüssiges entsorgen – keineswegs abgeschlossen. Nur bestimmt er nicht mehr, wie er das seit vergangenen Freitag getan hatte, den Rhythmus des Arbeitstages.
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Auch hat sich jener Rhythmus ein wenig geändert: Zwar sind die technologischen Abläufe beim Machen dieser Zeitung dieselben wie vorher. Mit dem Ortswechsel ergeben sich jedoch im Hinblick auf Logistik und Kommunikation neue Anforderungen. Manche Wege sind kürzer geworden, besonders innerhalb der Redaktion. Die zwischen Verlag und Redaktion haben sich verlängert. So fühlten sich Kollegen der Anzeigenabteilung am Mittwoch zur Frühbesprechung »irgendwie abgeschnitten«, müssen sich alle Verlagsangehörigen erst an die räumliche Trennung gewöhnen. Das dürfte sich allerdings im Laufe der Zeit einspielen. Zumal die Vorteile im Haus an der Torstraße durchaus augenfällig sind: Ein moderneres Ambiente als zuvor, durchweg helle und freundliche Räume, ein leistungsfähigeres IT-Kabelnetz und nicht zuletzt – mehr Platz.(jW)
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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