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Nur wenig Frauen in Bundesgremien

Berlin. Frauen sind in wesentlichen Gremien des Bundes weiterhin stark unterrepräsentiert. Der Frauenanteil liege insgesamt bei knapp 20 Prozent, heißt es in einem Bericht der Bundesregierung, der am Mittwoch in Berlin veröffentlicht wurde. Eine Ausnahme bilde das Familienministerium, dessen Gremien zu gut 49 Prozent mit Frauen besetzt seien. In dem Bericht wird außerdem bemängelt, daß Beratungsgremien wie die sogenannte Rürup-Kommission nur wenige weibliche Mitglieder gehabt hätten.

Die Bericht kommt zu dem Schluß, daß ein Gesetz von 1994 zur Besetzung von Bundesgremien nicht die gewünschte Wirkung erzielt habe. Von 1990 bis 2005 sei der Frauenanteil pro Jahr durchschnittlich um weniger als ein Prozent gestiegen. Das Familienministerium wolle daher untersuchen, ob das Gesetz verändert werden muß.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2007, Seite 15, Feminismus

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