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16.04.2007
- → Sport
Schwimmen: Keine Geldfrage
Berlin. Nahezu ohne Publikum blieben die Deutschen Meisterschaften der Schwimmer, die am Sonntag im Berliner Europasportpark endeten. Es hätte in fünf Tagen ein halbes Dutzend nationaler Rekorde zu beklatschen gegeben. Einige Athleten waren deutlich schneller als vor einigen Tagen bei den Weltmeisterschaften. Thomas Rupprath zum Beispiel hätte mit seiner Zeit über 50 Meter Schmetterling WM-Silber geholt statt im Vorlauf auszuscheiden. DSV-Sportdirektor Örjan Madsen ließ auf die WM-Vorbereitung wie gehabt nichts kommen, änderte aber seine Definition von »Professionalität«, als er seinen Unmut über kurzfristige Absagen mit »zum Teil an den Haaren herbeigezogenen Entschuldigungen« äußerte. »Das hat mit Einstellung zu tun, und mit Verhalten.« Viele würden den Begriff Professionalität mit Geld verbinden, »dabei hat das mit Geld gar nichts zu tun«. Der Klinsmann des DSV hat eine Vorliebe für einfache Lösungen (Mentaltraining, Optimismus...) und einfache Mehrheiten. »Es gibt wahrscheinlich einige Trainer, die mich und meine Methoden nicht mögen. Ich muß 51 Prozent hinter mir haben, das reicht.« Klaus Weise
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