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Le Pen und Sarkozy: Keine Absprache

Paris. Der französische Rechtsextremist Jean-Marie Le Pen hat bestritten, daß er mit dem bürgerlich-konservativen Lager für die zweite Runde der Präsidentschaftswahl eine Vereinbarung getroffen hat. Diese Behauptung aus Reihen der Sozialistischen Partei sei eine Erfindung, erklärte Le Pen am Sonntag abend in einem gemeinsamen Interview von Europe1, TV5 und Le Parisien.

Er gehe weiter davon aus, daß er selber wie schon vor fünf Jahren wieder den Einzug in die Stichwahl schaffe. Schon allein deshalb werde er nicht zur Wahl des konservativen Kandidaten Nicolas Sarkozy aufrufen. Dieser liegt in den Umfragen seit Wochen vor der sozialistischen Kandidatin Ségolène Royal. Die Meinungsforscher sehen Le Pen derzeit nur auf Platz vier hinter dem Zentrumspolitiker François Bayrou.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2007, Seite 15, Antifaschismus

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