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Nikaraguas Präsident Ortega verbietet Preiserhöhungen

Managua. Der sozialistische Präsident von Nicaragua, Daniel Ortega, hat den Pharmaunternehmen des Landes geplante Preiserhöhungen bei Medikamenten untersagt. Die Zeiten, als die Pharmaindustrie noch ihre Preise durchsetzen konnte, seien vorbei, sagte Ortega am Dienstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Hersteller und Importeure müßten Preiserhöhungen künftig von der Regierung bestätigen lassen. Anderenfalls drohen Sanktionen. Der Schritt der Regierung folgt, nachdem die Medikamentenhersteller Preissteigerungen von zweieinhalb bis fünf Prozent angekündigt hatten.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2007, Seite 6, Ausland

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