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Schwimmen: Vier Rekorde, eine Prügelei

Melbourne. Vier Weltrekorde sind von der Schwimm-WM zu vermelden. Michael Phelps (USA) blieb mit 1:43,86 Minuten über 200 Meter Freistil zwei Zehntel unter der sechs Jahren alten Bestmarke des Australiers Ian Thorpe.

Über 100 Meter Rücken drückte Natalie Coughlin ihren eigenen Rekord um 14 Hundertstel auf 59,44 Sekunden. Der Französin Laure Manaudou reichte ein Europarekord (59,87) zur Silbermedaille.

Aaron Peirsol knackte in derselben Disziplin als erster Mann die 53-Sekunden-Marke, schwamm 52,98 Sekunden.


Und die Deutschen? Marc Warnecke, vor zwei Jahren noch ältester Weltmeister über 50 Meter Brust, ist auf dieser Distanz im Vorlauf ausgeschieden. Zur DSV-Medaillenhoffnung wurde Annika Lurz als zweitschnellste 200-Meter-Freistil-Halbfinalistin. Mit 1:56,67 Minuten schwamm sie persönliche Bestzeit, lag nur drei Hundertstel über dem Weltrekord von Franziska von Almsick. Die Italienierin Federica Pellegrini schlug nach 1:56,47 Minuten an: Weltrekord Nummer vier.

In Melbourne ist der Warteraum für Athleten mit Kameras ausgestattet. Die zeichneten am Dienstag eine Prügelei zwischen der ukrainischen Schwimmerin Kateryna Subkova und ihrem Vater auf, der ihr Trainer ist. Mit sofortiger Wirkung wurde dem Mann die Akkreditierung entzogen.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2007, Seite 16, Sport

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