Zum Inhalt der Seite

Protest des Iran gegen Grenzverletzung

London/Teheran. Die 15 am Freitag vom Iran gefangengenommenen britischen Soldaten sollen laut offiziellen Angaben aus Teheran einen illegalen Grenzübertritt gestanden haben. Bei dem Zwischenfall habe es sich um einen Akt der Aggression gehandelt, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Sonntag General Ali Resa Afschar. Die iranische Regierung übermittelte dem britischen Botschafter am Sonntag ihren Protest gegen die Grenzverletzung. Der britische Botschafter Geoffrey Adams sprach mehrere Stunden mit iranischen Regierungsvertretern, wie das Außenministerium in London erklärte. Er forderte dabei die umgehende Freilassung aller 15 Soldaten.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2007, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!