Zum Inhalt der Seite

Uni Münster beschließt trotz Protest Gebühren

Münster. Trotz massiver Studentenproteste hat der Senat der Uni Münster am Mittwoch nachmittag die Einführung von Studiengebühren beschlossen. Mit 275 Euro pro Semester sollen Studierende in der nordrhein-westfälischen Universitätsstadt künftig zur Kasse gebeten werden. Einem Bericht von Spiegel online zufolge soll dieser Beschluß aufgrund der Unterstützung eines Studenten, der in einer Verbindung organisiert ist und für den Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) im Senat sitzt, zustandegekommen sein. Aus Protest stürmten mehrere tausend Studierende das Unigebäude.

(jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2007, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!