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Kompromiß für Hafenbetrieb

Hamburg. Nach monatelangem Streit um eine Teilprivatisierung der stadteigenen Hafengesellschaft HHLA hat sich Hamburg für einen Börsengang entschieden. Noch in diesem Jahr sollen etwa 30 Prozent der Anteile als Stammaktien plaziert werden, wie Bürgermeister Ole von Beust (CDU) am Dienstag in Hamburg mitteilte. Zudem sollen die Mitarbeiter Vorzugsaktien kaufen können. Der eigentlich favorisierte Teilverkauf von bis zu 49,9 Prozent der Anteile an einen Investor, gegen den sich Belegschaft und Betriebsrat gestemmt hatten, ist damit vom Tisch.

Der Erlös des Börsengangs soll in den Ausbau des Hafens fließen. Beust zufolge ist der Beschluß ein Kompromiß zwischen den Wünschen der Stadt und denen des Betriebsrats. Betriebsratschef Arno Münster sagte dem NDR: »Die Belegschaft wird zufrieden sein.« Auch der Konzernvorstand begrüßte die Einigung.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2007, Seite 1, Inland

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