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FBI-Direktor gesteht neuen Abhörskandal ein

Washington. In den USA ist ein neuer Abhörskandal im Zuge des »Antiterrorkampfs« der Regierung aufgeflogen. Die US-Bundespolizei FBI räumte am Freitag nachmittag (Ortszeit) ein, bei Ermittlungen auf Grundlage des sogenannten Antiterrorgesetzes »Patriot Act« Bürger entgegen geltenden Bestimmungen zum Datenschutz ausgespäht zu haben. FBI-Direktor Robert Mueller bestätigte einen internen Untersuchungsbericht des Justizministeriums, demzufolge es bei der Überprüfung privater Telefongespräche, E-Mail-Kontakte und Kontobewegungen »ernsthafte Mängel« gegeben habe. Zugleich machte er klar, daß die Abfrage solcher Daten generell einen »wichtigen Baustein unserer Terrorabwehr« darstelle.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2007, Seite 2, Ausland

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